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| Markt-Potenzial |
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Das Marktpotenzial ist eine fiktive, theoretische Grösse und gibt an, wie viele Einheiten eines Produktes insgesamt abgesetzt werden könnten, wenn alle potenziellen Kunden über die notwendigen Mittel verfügten und ein Kaufbedürfnis bestünde. Das Marktpotenzial zeigt damit die absolute Aufnahmefähigkeit (Sättigungsgrenze) eines Marktes an. Die Frage nach dem Kaufobjekt ist vielleicht die interessanteste für den Auftraggeber der Marktforschung. Sie zielt auf die Erfassung der Marktgrösse und auf die Aufteilung des Marktes zwischen den Anbietern, also die Marktanteile. Ferner ermöglicht sie die Berechnung der Marktgrösse (alle Subjekte, die kaufen), das Marktpotenzial (Subjekte, die das untersuchte Objekt noch nicht kaufen) und der Marktabdeckung (Subjekte, die es bereits kaufen). Die Definition des Marktes erfolgt durch eine Umschreibung der Produktgattung und eine Auflistung der angebotenen Artikel. Die Umschreibung muss die Grenzen zu Substitutionsprodukten und benachbarten Produktgattungen sowohl für den Befragten wie für den späteren Benutzer klar aufzeigen. |
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| Markt-System nach Kühn |
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bisweilen auch als «Marketinggesicht» bezeichnet.
Eine Art «Eselsbrücke», um die verschiedenen Marktelemente immer im Hinterkopf präsent zu halten.
Siehe auch unter - Marketinggesicht
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| Marktadäquenz |
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Ist das Angebot Marktadäquenz, entspricht es den Anforderungen und Erwartungen der Nachfrager. |
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| Marktanalyse |
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Erhebung von relevanten Daten des anvisierten Marktes.
Signale des Marktes sollen aufgenommen und identifiziert werden, um Kundenwünsche berücksichtigen zu können. Dazu müssen die erhobenen Daten ausgewertet und aufbereitet werden. Dabei können nur Märkte erforscht und erhoben werden, die bereits existieren.
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| Marktanteil |
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Der vom betreffenden Unternehmen realisierte Teil des Marktvolumens. |
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| Marktattraktivität |
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Wird in der Ausgangslage festgestellt. d. h., dass nach der Analyse des Marktes und der Gegenüberstellung von Chancen und Gefahren ein positives Fazit gezogen werden muss, so dass der Markteintritt positiv und vielversprechend verläuft. |
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| Marktbearbeitungsstrategie |
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4. Schritt des Marketingkonzeptes. Wird aufgebaut nach folgenden Punkten:
- Wahl der Absatzwege (direkt/indirekt/Mischformen)
- Wahl der Absatzkanäle
- Ziele bei den Absatzkanälen
- Push/Pull-Relation
- Einsatz von externen Beeinflussern (Opinionleader / Testimonial)
- Wahl der Absatzwege (direkt/indirekt/Mischformen)
- Wahl der Absatzkanäle
- Ziele bei den Absatzkanälen
- Push/Pull-Relation
- Einsatz von externen Beeinflussern (Opinionleader / Testimonial)
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| Marktdurchdringung |
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Eine Marketingstrategie nach Ansoff:
- alter Markt & altes Produkt
Wir bearbeiten den bestehenden Markt also mit bestehenden Produkten. Eine Strategie welche oftmals auch in Verkaufsorganisationen angewandt wird.
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| Marktentwicklung |
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Hierunter verstehen wir den aktiven Vorgang, dass ein Unternehmen sich um die Erschliessung noch nicht bearbeiteter Märkte kümmert.
Dies bedeutet unter Umständen, dass ein latent vorhandenes Bedürfnis erst in das Bewusstsein der Zielgruppe gebracht werden muss.
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| Marktentwicklungsstrategie |
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Eine von drei Möglichkeiten, innerhalb der Wettbewerbsstrategien. Grundsätzlich wählen wir die Marktentwicklungsstrategie, wenn wir Marktleader sind. Wir wählen entweder die
- Nachfrageausweitung (wir suchen neue Segmente) oder die
- Nachfrageintensivierung (bestehende Segmente konsumieren mehr).
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| Marktformen |
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Monopol = ein Anbieter, viele Nachfrager
Monopson = viele Anbieter, ein Nachfrager = Nachfragemonopol
Oligopol = wenige Anbieter, viele Nachfrager
Polypol = viele Anbieter, viele Nachfrager = atomistische Marktform
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| Marktforschung |
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Erfassung und Analyse der marktrelevanten Daten und Informationen um Entscheidungen im Hinblick auf das Marketingmanagement treffen zu können.
Die Marktforschung findet demoskopisch und ökoskopische statt.
Nach Meffert ist die Marktforschung Teil der übergeordneten Marketingforschung, die sich auf die Gesamtheit der Marketinginstrumente bezieht, während die Marktforschung lediglich den relevanten Markt berücksichtigt.
vergl. auch Delphi-Methode
Die Aufgaben der Marktforschung werden in einem Unternehmen teilweise intern gelöst. Da die Märkte aber immer gezielter untersucht werden müssen und dabei immer grössere Räume erfasst werden, übernehmen diese Aufgabe mehr und mehr Marktforschungsinstitute, die diese Untersuchungen teilweise für einzelne Unternehmen, Branchen oder Gruppen unterschiedlichster Unternehmen (Omnibusbefragung) durchführen.
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| Marktforschungsinstitut |
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Marktforschungsinstitute sind unternehmensexterne Dienstleister und Experten, welche im Auftrag von interessierten Unternehmen die Konzeption, Datenbeschaffung, Auswertung, Analyse und Massnahmenableitung der Marktforschungsprojekte übernehmen. Vorteile eines externen Anbieters liegen u.a. in seiner ganzheitlichen Sichtweise, dem umfassenden Wissen, seiner professionellen und methodisch korrekten Projektdurchführung, der Wahrung der Anonymität der Befragten sowie seiner fachlichen Spezialisierung. |
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| Marktindikatoren |
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Sie finden Verwendung in der ökoskopischen Marktforschung. Man unterteilt sie in allgemeine (Bevölkerungspotenzial, Kaufkraft, Arbeitsstättenzählung, Finanzstatistik) und spezielle (Zahl der geleisteten Arbeitsstunden, Energieverbrauch, Kfz-Bestand, Eheschliessungen) Indikatoren. |
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| Marktkennzahlen |
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Die Marktkennzahlen geben Auskunft über die in einem Markt vorhandenen oder geschätzten Werte (mengen- und zeitmässig), bezogen auf ein Produkt oder eine Produktegruppe
Marktkapazität
maximale Aufnahmefähigkeit eines Marktes ohne Berücksichtigung der Kaufkraft.
Marktpotenzial
maximale Aufnahmefähigkeit eines Marktes unter Berücksichtigung der Kaufkraft.
Marktvolumen
effektiv in einem Markt generierten Umsätze/Absätze
Marktanteil
der von unserem Unternehmen generierte Anteil an einem Markt Resultat in % ausgedrückt.
Marktsättigung
Volumen x 100 / Potenzial.
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| Marktnische |
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Immer wieder werden Lücken im Markt entdeckt, die dort entstehen, wo existierende Produkte nicht in der Lage sind ein Konsumentenbedürfnis zu befriedigen.
Man unterscheidet bei diesen Nischen zwei Unterarten:
manifestierte Nische
Der Kunde kauft kein auf dem Markt befindliches Produkt, um sein Bedürfnis auch nur annähernd zu befriedigen
latente Nische
Der Kunde wendet sich ersatzweise anderen Produkten zu, die sein Bedürfnis zumindest teilweise befriedigen
Wie leicht zu erkennen ist, bestehen die besten Geschäftschancen im Bereich der manifestierten Nischen, denn bei den latenten muss man die Konsumenten auch noch von ihrer Ersatzlösung abbringen.
Zur Eroberung dieser Nischen verfolgt der Hersteller eine sog. Nischenstrategie, die ihm wiederum viele Vorteile und Wettbewerbsvorteile bringen kann.
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| Marktphase |
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Beschreibt die Phase des Produktlebenszyklusses, in der der Markt sich gerade befindet.
- Einführung
- Wachstum
- Reife
- Sättigung
- oder Abschwung
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| Marktpotenzial |
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Der Markt kann nur eine bestimmte Menge an Waren aufnehmen. Irgendwann ist eine Sättigungsgrenze erreicht, die einen darüber hinausgehenden Absatz unmöglich macht.
Den möglichen Absatz (potenzielle Nutzer * Umschlaghäufigkeit * Produktpreis) bis zu dieser Grenze bezeichnet man als Marktpotenzial (absolute Aufnahmefähigkeit des Marktes).
Vergleiche hierzu auch Absatzvolumen, Absatzpotenzial, Marktsättigung und Marktvolumen.
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| Nachbreite |
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Neben der Dickte des Buchstabens (Buchstabenbreite) gehört auch die Vor- und Nachbreite zum gesamten Breitenmass des Buchstabens. |
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| Nachfassaktion |
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Marketingmassnahme, bei der bereits schon einmal angesprochene Kontakte ein zweites Mal angesprochen werden.
Entweder soll das Angebot nochmals in Erinnerung gebracht werden oder es sollen die Gründe für ein Nichtreagieren ermittelt werden.
Manchmal sind Produkte auch erklärungsbedürftig, so dass die Erstansprache zur Kontaktaufnahme dienen und die geplante Nachfassaktion das Produkt vertiefend erklären soll.
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| Nachfrage |
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Mit Geldmitteln ausgestatteter, konkretisierter Bedarf.
Im Gegensatz zum Bedürfnis (psychisch geprägte Grösse) handelt es sich bei der Nachfrage (und auch beim Bedarf, wobei der Bedarf die Nachfrage grössenmässig übersteigt) um ökonomische Grössen, die sich somit quantifizieren lassen.
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| Nachfrageausweitung |
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Ein Bestandteil der Marktentwicklungsstrategie (innerhalb der Wettbewerbsstrategien), mit der Absicht, neue Segmente zu suchen. Wenn wir einen Markt beherrschen so müssen wir uns Gedanken machen, wie wir weiter wachsen können; oftmals in neuen Märkten. |
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| Nachfrageeffekte |
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Unter theoretischen Gesichtspunkten geht man im Allgemeinen davon aus, dass sich die Nachfrage über den Preis regelt. Dies mag für einfache Modellannahmen richtig sein, verfehlt aber oft die Realität, da sich hier Effekte bemerkbar machen, die die Nachfrage zusätzlich beeinflussen aber nicht ökonomisch zu begründen sind. Zu diesen Effekten gehören unter anderen:
Bandwaggon-Effekt (Mitläufer-Effekt)
Das was andere haben muss gut sein, daher kaufen es auch die Mitläufer
Snob-Effekt
Man möchte zeigen, dass man zu einer Gruppe von Konsumenten gehört, die sich etwas leisten können. Hauptsache teuer.
Veblen-Effekt
Geht der Preis nach oben, wird das Gut als demonstratives Konsumverhalten erst recht konsumiert.
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| Nachfrageintensivierung |
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Ein Bestandteil der Marktentwicklungsstrategie (innerhalb der Wettbewerbsstrategien), mit der Absicht, dass bestehende Segmente mehr konsumieren/kaufen. Ist der Markt gesättigt, so können wir wachsen, in dem wir nebst neuen Käufern auch bestehende Käufer zu mehr Konsum motivieren. |
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| Nachfragemacht |
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Nicht immer besteht auf den Märkten ein Gleichgewicht der Machtverhältnisse zwischen Anbietern und Nachfragern. Die Nachfragemacht beschreibt in diesem Sinne die Macht, die eigenen Interessen durchzusetzen, auf der Seite der Konsumenten liegt.
Man spricht hier auch vom Käufermarkt.
Auf derart strukturierten Märkten richten sich die Verfügbarkeit der Angebote, deren Preise etc. nach den Vorstellungen der Nachfrager.
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| Nasenschild |
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Werbemittel der Aussenwerbung, das im rechten Winkel zur Hauswand angebracht ist. |
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| Navigation |
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Eine gelungene Navigation führt den Nutzer auf einer Webseite genau dorthin, wo der Nutzer auch hin will, nämlich zu den von ihm gewünschten Informationen.
Gleichzeitig soll ihm das Bewegen innerhalb der Seite möglichst einfach, bequem und übersichtlich gemacht werden, was aber nicht immer gelingt.
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| Nay-Sayer |
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Personen, deren Antworten bei Befragungen grundsätzlich verneinende, negative Tendenzen zeigen. |
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| Negativtext |
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Negativtext bedeutet die Umkehrung der gewöhnlichen Farbverteilung , nämlich nicht schwarzer Text auf weissen Grund gemeint, sondern weisser Text auf schwarzen Grund. Gestaltungstechnisch ist eine derartige Verfahrensweise bei Titeln durchaus möglich, aufgrund der schlechten Lesbarkeit sollte bei längeren Textabschnitten darauf verzichtet werden. |
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| Neighbourhood-Affinität |
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In der Theorie können wir davon ausgehen, dass sich bei ähnlichen sozialen Gegebenheiten auch ein ähnliches Kaufverhalten entwickelt. Diese sozialen Gegebenheiten spiegeln sich beispielsweise in Wohngegenden wider. So geht man davon aus, dass in reinen Hochhaussiedlungen ein im Gegensatz zu Einfamilienhaussiedlungen anderes Kaufverhalten vorherrscht.
Im Rahmen von Marketing-Massnahmen kann diese Annahme dazu führen, dass ein Unternehmen seine Werbung nur auf bestimmte Wohngegenden beschränkt (Gartenpflegedienste werben nur in Wohngegenden mit überwiegend älteren, einkommensstarken Bewohnern) oder es die Werbung der Wohngegend anpasst (in sozial kritischen Gebieten werden die günstigen Angebote beworben, in «besseren» Wohngegenden wird auch auf Luxusartikel hingewiesen).
Diese gezielte Streuung der Werbung erreicht man durch die Nutzung von Adressdatenbanken und den Einsatz von Filterprogrammen.
Beispielsweise liefern die Daten von Kundenkarten Aufschlüsse über das Kaufverhalten des einzelnen Kunden (was? wie oft? in welchem Preissegment? etc.). Analysiert man jetzt seine gesamte Kundschaft, können entsprechende Warenkörbe und allgemeine Einkaufmuster je nach Wohnbezirk ermittelt und genutzt werden.
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| Neologismus |
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Hierunter versteht man Wortneuschöpfungen á la «unkaputtbar» oder «waddehaddedudennda» |
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| Netpromotion |
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Bezeichnet das Bekannt machen eines Webangebotes.
Dies kann auf vielfältige Art und Weise geschehen. Zum einen durch herkömmliche Werbekanäle wie Print, Radio oder TV, zum anderen aber auch durch Ausnutzung der Möglichkeiten des Internets selbst, also durch Banner, Newsletter oder Teilnahme an Portalen.
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| Netto-Reichweite |
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Erfasst wird jede Person, die innerhalb einer festgesetzten Periode mindestens einmal mit dem Medium in Kontakt gekommen ist, z. B. alle Personen, die eine von 12 Monatsausgaben gelesen haben. Dabei wird jede Person nur einmal gezählt. |
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| Netvertising |
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Werbemassnahme im Internet. |
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| Neukundengewinnung |
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Bei einem Grossteil aller Marketingaktivitäten steht die Gewinnung neuer Kunden im Vordergrund.
Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass die Gewinnung eines neuen Kunden um ein Vielfaches teurer ist als die Pflege eines Altkunden. Also sind auch bei der Neugewinnung schon die Weichen zu stellen, um durch intensive Kundenbindung langfristige Beziehungen aufzubauen.
Neukundengewinnung setzt eine durchdachte, langfristig angelegte und mit genügend monetären Mitteln ausgestattete Marketingstrategie sowie einen funktionierenden Vertrieb voraus.
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| Neutralgrau |
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Ein Bildbereich ist Neutralgrau, wenn er keinerlei (sichtbare) Farbanteile enthält. Farbverfälschungen von Filmen, Scannern oder Druckern können durch Reproduktionen einer garantiert neutralgrauen Fläche kontrolliert werden. |
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| New Economy |
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Die «neue Wirtschaft» ist jung, dynamisch, verspielt und risikobereit. Sie beschäftigt sich mit und lebt durch die neuen Technologien Internet und Telekommunikation.
Der Neue Markt hat durch die Goldgräberstimmung in den Neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts zuerst einen kaum zu bändigenden Hype erlebt. Viele Anleger investierten Unternehmen, die satte Gewinne und unglaubliches Wachstum versprachen. Schon die blosse Beschäftigung mit dem Medium Internet brachte die Anleger ins schwärmen und trieb die Börsenkurse nach oben.
Dieser Zustand hielt natürlich nicht unendlich an. Der unvermeidliche Absturz folgte und liess viele Zukunftsträume wie Seifenblasen zerplatzen. Heute befindet sich der Markt in einer Konsolidierungsphase, aus der die überlebenden Anbieter gestärkt hervorgehen. Sie haben allerdings mit dem Vertrauensverlust unter den Anlegern zu kämpfen. Neugründungen werden daher sehr genau geprüft, bevor sie finanziert werden.
Das Internet wird allen Unkenrufen zum Trotz unser Leben immer mehr beherrschen. Dabei wird der Zugang zu Informationen immer mehr zu einem interessanten Faktor. Content und ASP werden meiner Auffassung nach die Zukunft des Webs noch sehr stark beeinflussen. Hinzu kommen die stark wachsenden Möglichkeiten, die sich auf dem Markt der Telekommunikation bieten. Derzeit deutet vieles auf eine Verknüpfung von Computern und mobiler Kommunikation hin.
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| New Media |
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Begriff für alle Medien, die nicht den klassischen Medien wie Zeitungen und Zeitschriften, Hörfunk, Fernsehen zuzuordnen sind; dazu zählen insbesondere die Kabelmedien (Btx, Kabelfernsehen), die Funkmedien (Videotext, Satellitenfernsehen) sowie die audiovisuellen Medien (Videorekorder, Bildplatte, Multimedia) und natürlich das Internet. |
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| Newbie |
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Eine Person, die das Internet erst sehr kurze Zeit nutzt.
Gerade für diesen Personenkreis ist eine gezielte Nutzerführung innerhalb eines Web-Angebots besonders wichtig. Die Menüführung soll immer überschaubar bleiben und mit wenigen Klicks zum gewünschten Ergebnis oder der gewünschten Information führen.
Seiten, die sich an die grosse Masse an Internetnutzern wenden sollten also nach dem Motto KISS vorgehen und auf Spielereien genauso verzichten, wie auf die Zurschaustellung komplizierter Internetanwendungen. Diese sollten den Experten-Seiten vorbehalten bleiben, die dort ihre speziellen Anforderungen befriedigt sehen wollen.
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| Nielsengebiete (Deutschland) |
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Nielsen I = Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
Nielsen II = Nordrhein-Westfalen
Nielsen III a = Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Nielsen III b = Baden-Württemberg
Nielsen IV = Bayern
Nielsen V = Berlin
Nielsen VI = Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
Nielsen VII = Thüringen, Sachsen
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| Night Time |
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TV-Sendezeit ab 23.00 Uhr |
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| Nischenmarketing |
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Bedeutet, sich auf eine eng abgegrenzte Zielgruppe - den Nischenmarkt - zu konzentrieren und hier zum Spezialanbieter, wenn nicht gar zum Klein-Monopolisten zu werden. Hierzu gehört die Entwicklung eines klaren Profils in Bezug auf Angebot, Service und Kundenkommunikation. Das Internet begünstigt solches Nischenmarketing durch die vergrösserte Reichweite, die direkten und interaktiven Kommunikations- und Servicemöglichkeiten und die gezielte Vernetzung. |
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| Nischenstrategie |
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Form der Marketingstrategie, bei der das Produkt bewusst in eine Marktnische hineinplatziert wird.
Der Vorteil ist hierbei, dass man es mit keinem oder nur wenigen Konkurrenzprodukten aufnehmen muss. Ausserdem ist der betreffende Markt in der Regel klar eingrenzbar.
Sollte der Anbieter der Erstentdecker einer Nische sein, kann sich dies für ihn als Erstanbieter als sehr rentabel erweisen, da er bis zum Erscheinen erster Nachahmungsprodukte quasi ein Monopol besitzt.
vergl. auch Marktnische
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| Nixie-Pools |
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In diesen Dateien werden Adressen erfasst, die bei zukünftigen Aktionen nicht berücksichtigt werden sollen. Hierbei kann es sich um Adressen aus der Robinson-Liste handeln, oder um Adressen von Zahlungsunfähigen aus dem firmeninternen Warenwirtschaftssystem. Es werden hier auch ungültige und veraltete Adressen sowie unzustellbare Rückläufer früherer Aktionen abgelegt.
Vor einer geplanten Aktion wird dieser Adresspool dann mit den zum Versand vorgesehenen Adressen abgeglichen, damit keine Fehlanschreiben versandt werden.
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| No-name-product |
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Im Gegensatz zum Markenartikel ein «namenloses» Produkt, vorwiegend als preiswertes Angebot im Lebensmittelhandel anzutreffen (weisse Ware). |
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| Nominalgüter |
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Im Gegensatz zu Realgütern (Maschinen, Fuhrpark, Produktionsmittel, etc.) handelt es sich bei Nominalgütern um Geld bzw. Geldanlagen. |
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| Non-Business Marketing |
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Marketing von oder für nicht-kommerzielle Organisationen, bzw. Institutionen, wie z. B. öffentlichen Unternehmen, Stiftungen, Rettungsorganisationen u.ä.. Auch Theater, Parteien und Schulen sowie andere Bildungseinrichtungen fallen hierunter. |
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| Nonpareille |
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Der Begriff Nonpareille stammt aus dem Bleisatz und bezeichnet einen festen Schriftgrad, nämlich 6 Punkt. |
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| Nordisches Format |
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Standard-Zeitungsformat mit Satzspiegel 520 x 373 mm. Weitere Standardformate sind das Berliner Format und das Rheinische Format. |
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| Normal |
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Mit normal wird der Schriftschnitt einer Schrift beschrieben, der am besten lesbar ist. Der Duktus ist ausgewogen und die Buchstaben stehen gerade. |
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