Marketing-Lexikon
Hier findet ihr einen kleinen Ausschnitt des grossen Marketing Lexikon.
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Sind Marken oder Produkte, welche dem Käufer als Alternative nicht in den Sinn kommen, weil er diese gar nicht kennt.
Prozentanteil derjenigen Personen, die ohne weitere Hilfe, d.h. ungestützt eine Marke zu einem bestimmten Produktbereich nennen können.
Ein noch in der Entwicklung befindlicher internationaler Standardzeichencode, der den internationalen Austausch von Dateien und deren Bearbeitung vereinfacht bzw. überhaupt erst ermöglicht. Der Unicode funktioniert ähnlich wie der ASCII-Code, berücksichtigt allerdings nicht nur das lateinische Zeichensystem. Er stellt Zeichen mit 16 Bit dar - für den ASCII-Code genügen 8 Bit -, so dass sich 65.536 Zeichen codieren lassen. Zeichen, die in unterschiedlichen Sprachen vorkommen, muss man im Unicode nur einmal speichern, was insbesondere im chinesisch-japanisch-koreanischen Sprachraum zu einer starken Reduzierung der benötigten Codes führt. Ungefähr 30.000 Plätze sind im dem Unicodeschema bereits vergeben.
In der Hoffnung, dadurch eine höhere Aufmerksamkeit zu erreichen, wird ein Spot oder eine Anzeige nur ein einziges Mal geschaltet.
Einzigartiges, im Markt erkennbares Erkennungszeichen. Z. B. Mercedes-Stern, Drei-Streiffen von Adidas usw. Aber auch das Matterhorn in Zermatt kann als UAP gelten.
Eigenständige Marketingkonzeption, die einem bestimmten Produkt eine einzigartige Stellung verschafft.
Das Erreichen einer Unique Selling Proposition (USP) ist eine Zielgrösse des strategischen Marketings. Durch Individualisierungs- und Profilierungsstrategien wird eine Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit, z. B. eines Produktes, eines Betriebstyps oder eines Erscheinungsbildes angestrebt. Das Erfolgspotenzial der USP hängt wesentlich davon ab, dass diese Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit von den Kunden wahrgenommen wird, für den Kunden wichtig ist und von der Konkurrenz schwer einholbar ist.
Werbeblock, der innerhalb eines laufenden Programms gesendet wird.
Mit Unterlänge beschreibt man in der Typologie die Ausdehnung der Buchstaben g, q, p,y oder j, welche die Schriftlinie nach unten unterschreiten.
Die Festlegung der Unternehmenskultur ist Sache der Unternehmensführung, das Leben dieser Kultur ist Sache der Mitarbeiter. Das Verhalten aller Mitarbeiter, die das Erscheinungsbild des Unternehmens nach aussen tragen, beeinflusst aber die Unternehmenskultur genauso wie die firmeninternen Anweisungen, Wertvorstellungen und Denkrichtungen.
Sie ist also beeinflusst durch die Unternehmensführung (autoritär, antiautoritär), die Mitarbeiterbeteiligung und den jeweiligen Management-By-Stil.
So schafft man innerhalb eines Unternehmens eine Kultur, wie man sie sonst aus ethnischen Gruppierungen kennt.
Bei einem Unternehmensleitbild handelt es sich um ein theoretisches Konstrukt aus Sicht des Unternehmens.
Mit seiner Hilfe werden Ziele über die angestrebte Positionierung in Fragen der Kunden- und Arbeitnehmerbeziehung festgelegt. Es werden Produkteigenschaften, Standpunkte zu Umwelt- und Gesellschaftsfragen beschrieben.
Die KPMG hat in einer Studie die Entstehung und den Nutzen dieser Leitbilder eindrucksvoll beschrieben. Der Öffentlichkeit werden solche Leitbilder durch Image-Broschüren oder Internet-Seiten zugänglich gemacht. Den eigenen Mitarbeitern gegenüber erfolgt die Veröffentlichung meistens durch Aushänge oder anderweitige interne Publikationsmedien.
Unternehmensziele werden durch die Unternehmensführung festgelegt und ergeben sich aus dem eigentlichen Unternehmenszweck.
Unternehmensziele sind
  • Wachstum
  • Rentabilität
  • Liquidität
  • Gewinnmaximierung
Bei der «Unterschneidung» wird der Abstand zwischen den Buchstaben einzelner Abschnitte im Text manuell durch den Benutzer verringert.
Werbung, die unter Umgehung der Ratio, Reize an das Unterbewusstsein sendet.
Es handelt sich um einen Begriff aus der Kinowerbung.
Die verwendeten Filme müssen eine bestimmte Länge aufweisen (20 m), um Verwendung zu finden. Sie werden dabei normalerweise als 35-mm-Kinofilm mit Lichtton vorgeführt.
Das Breitwand-Format beträgt dabei 1 : 1,85 (Seitenverhältnis Höhe zu Breite), auch «U.S. wide Format» genannt. Nur bei diesem Format ist gewährleistet, dass das Bildmotiv in voller Höhe auf der Leinwand abgebildet wird.
Das Wichtigste im Internet sind die Informationen. Und das Wichtigste an einem Kunden sind die Informationen, die man über diesen sammeln kann.
Beim User-Tracking identifizieren Online-Vermarkter den Browser des Users, können feststellen von welcher Web-Seite er kommt, welche Seiten des Angebotes er wie lange nutzt, welche Suchmaschine er mit welchen Suchkriterien gefüttert hat, und letztendlich kann auch festgestellt werden, mit welchem Ziel die Seite verlassen wird.
Der gläserne Surfer ist also keine Zukunftsmusik, sondern bereits Realität.
In der Regel interessieren die Daten jedoch nur für statistische Auswertungen, und nicht, um über einen speziellen Surfer ein besonderes Profil anzulegen.
Für das User-Tracking werden die unterschiedlichsten Software-Produkte eingesetzt. Sie ermöglichen den Gestaltern der Internet-Auftritte eine gezieltere Führung der Besucher. Ausserdem können so die interessanten Angebote von den weniger interessanten getrennt werden. So besteht die Möglichkeit, den Internetauftritt laufend zu optimieren.
Unique selling proposition
Einzigartiges Nutzenversprechen eines Produktes mit klarer Abgrenzung zum Wettbewerb.
Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.
In der Titelei (Vorspann) eines Buches gibt es eine unbedruckte Seite. Diese Seite nennt man Vakat.
Stichhaltigkeit der Aussage von Befragten mit der Realität
Ein nachhaltiges Angebot, das für einen potenziellen Kunden überzeugend und interessant ist. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen ein solides Verständnis seiner Kunden gewinnt. Welchen Wert erwarten diese Kunden? Wie müssen die Produkte und Dienstleistungen beschaffen sein, um diesen Wert nachhaltig zu gewährleisten? Darüber hinaus muss die Value Proposition kontinuierlich neu bewertet werden, um auf einen dynamischen Marktplatz schnell und angemessen zu reagieren.
Hier liegt ein Fall von Geltungskonsum vor.
Das Produkt hat zwar gerade eine Preiserhöhung durchgemacht, wird jetzt aber erst recht konsumiert, oder ein Produkt ist sowieso so hochpreisig, dass ich durch den Konsum meinen sozialen Status und persönlichen Wohlstand demonstrieren möchte.
Neben einem Trotzverhalten einerseits, setzt zum anderen ein gewisser Snob-Effekt ein, mit dem man aussagt, dass man sich das Produkt trotz allem oder gerade wegen des hohen Preises leisten kann. Während beim Veblen-Effekt der Preis Auslöser des Konsums ist (schaut her, was ich mir leisten kann!) ist es beim Snob-Effekt die Einzigartigkeit (ich fahre als Einziger dieses Auto in dieser Ausstattung). Vergl. Nachfrage-Effekt
Die Umwandlung eines pixelorientierten Bildes in eine Grafik, die aus Verbindungslinien, Kurven und Flächen zwischen unzähligen Ankerpunkten (Vektoren) besteht, nennt man vektorisieren. Man kann Bitmap-Dateien (Bilder) manuell vektorisieren, in dem man an den Konturen des Bildes von Hand einen Pfad erzeugt oder aber spezielle Software verwendet. Vektorgrafiken benötigen weniger Speicherplatz, können verlustfrei skaliert und gut weiterverarbeitet (z.B. Folienplotter) werden.
Als Teil der Verkaufsförderung richten sich die Massnahmen der Verbraucherpromotion direkt an den Endverbraucher am Ort des Verkaufes. Das Ziel dieser Aktivitäten besteht darin, den Verbraucher auf bestimmte Artikel bzw. Aktionen aufmerksam zu machen und einen Kaufanreiz für ihn zu schaffen.
Der Verbraucher soll gegen Irreführung, Übervorteilung oder Gefährdung geschützt werden. Hierzu hat der Gesetzgeber Regelungen getroffen, die im Bereich Wettbewerb wirksam werden.
Verschiedenste Verbraucherschutzorganisationen und Wettbewerbshüter sorgen für eine Einhaltung der gesetzlichen Auflagen.
Auch ein Schadensersatz im Rahmen von Produkt- bzw. Produzentenhaftung ist einklagbar.
Kollektivwerbung unterschiedlicher Hersteller zu einem gemeinsamen Thema mit sich ergänzenden Produkten.
Ausnützen zwischenmenschlicher Beziehung mit positivem Ertrag.
Marktsituation, bei der die Marktmacht auf Seiten der Verkäufer liegt. Der Verkäufer diktiert also Preise, Konditionen, usw.
Marktsituation, bei der die Marktmacht auf Seiten der Verkäufer liegt. Der Verkäufer diktiert also Preise, Konditionen, usw.
Teil des Kommunikationsmix im 3. «P». Unter den Begriff Verkaufsförderung (Sales Promotion) fallen alle Aktivitäten, die der Steigerung der Verkaufszahlen dienen: Aussendienstwettbewerbe, Bonussysteme, Verkaufstreffen, Schulungen, Displays, Aufsteller, Prospekte für Preisausschreiben, Preisnachlässe, Sonderpackungen, Sondergrössen, Packungen mit Zusatznutzen, Gratisproben, Gestaltung von Verkaufsflächen, etc.
Dabei unterscheidet man nach Verbraucherpromotion, Verkäuferpromotion und Händlerpromotion.
Verkaufsförderungsmassnahmen muss sich der Einzelhandel beispielsweise schon länger nicht mehr nur selbst ausdenken. Die Produzenten der Waren greifen ihm hier tatkräftig unter die Arme, und versorgen den Handel mit Prospektmaterial, mit Werbemitteln oder vorgefertigten Eventmassnahmen.
Zielgruppen (Teilmix) der Verkaufsförderung:
Ebene 1 = eigene Mitarbeiter (Innendienst, Aussendienst)
Ebene 2 = Handel
Ebene 3 = Käufer, interner Beeinflusser, Produkteverwender, -gebraucher
Ebene 4 = externer Beeinflusser
Mit Verlauf wird der allmähliche, stufenlose Übergang von einer Farbe zur anderen Farbe bezeichnet.
Versalien ist der Fachbegriff für Grossbuchstaben.
Versalziffern sind normale Ziffern in der Höhe der Versalien, wie 1234567890. Im Gegensatz hierzu besitzen die sog. «Mediävalziffern» teilweise Ober- und Unterlängen und können sich so dem Fliesstext wesentlich besser anpassen. Das Schriftbild wirkt harmonischer.
Vertikale Sites wenden sich an ein ganz bestimmtes Publikum und liefern Hintergrundinformationen zu einem ganz speziellen Themengebiet. Hierunter fallen auch Seiten für bestimmte Branchen oder Hobbys.
Im Gegensatz zu den allgemeinen Portalseiten (z. B. Yahoo oder AOL) wird hier gezielt ein interessiertes Publikum angesprochen, was die Aufmerksamkeit für die Werbung auf diesen Seiten erheblich steigert.
Der Marktforscher Forrester hat daher bereits im Jahre 2000 eine Zunahme und Verlagerung von Werbeaktivitäten in Richtung dieser vertikalen Angebote vorhergesagt, da der Werbetreibende hier weniger Streuverluste seiner Werbung erwarten darf.
Als vertikalen Markt bezeichnet man einen Markt, auf dem Waren und Dienstleistungen aus Geschäftsfeldern einer Wertschöpfungskette einer bestimmten Branche angeboten werden.
Es werden unter Umständen «ganze Lösungen» angeboten, das heisst ein Bündel an Waren und Dienstleistungen aus einem Geschäftsfeld. Dieses Bündel wird vom Anbieter für den Kunden gezielt zusammengestellt. Dies erfordert in der Regel die Mitwirkung des Kunden und schliesst Zwischenhändler aus. Der Anbieter seinerseits kauft in der Regel Komponenten seiner Lösung zu.
Die Geschäftspartner gehen eine auf längere Dauer ausgelegte Bindung ein, da beide viel über ihren Partner lernen müssen, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewährleisten. Das bringt Planungssicherheit, aber auch Abhängigkeit. Deshalb ist es notwendig, zunächst gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, d.h. ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Risiken die Partnerschaft mit sich bringt.
Vertikale Märkte haben sich im verstärkten Umfang erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts entwickelt. Sie sind insbesondere wichtig für Systemanbieter, die in einer Branche verschiedene Technologien in ein System integrieren, um eine Branchenlösung mit hohem spezifischem Nutzen anzubieten.
Gemeinsam geplante und durchgeführte Marketing-Aktivitäten von Hersteller, Grosshandel und Einzelhandel
Rechtlich selbstständiger Händler, der sich jedoch vertraglich dazu verpflichtet, die Waren für einen Produzenten abzusetzen, ihren Verkauf zu fördern und dabei gleichzeitig in den meisten Fällen auf den Verkauf von Konkurrenzprodukten zu verzichten.
Entsprechende Vertragskonstellationen sind sehr häufig in der Automobilbranche anzutreffen.
Submix des 4. «P» der Distribution. Damit ist die strategische Distribution gemeint, also die Planung der Distribution. Planung des Standortes, Planung der Logistik.
Indirekter Vertrieb = Indirekter Absatz.
Die Vertriebsanalyse ist ein spezieller Bereich der Marktforschung, der sich mit der Untersuchung und Optimierung des Vertriebs, der Vertriebskanäle und den Vertriebsabläufen beschäftigt. Es werden aktuelle bzw. potenzielle Vertriebswege untersucht und Vertriebsalternativen zu den jetzigen Lösungen analysiert. Der Einfluss der Vertriebswege auf die Lagerhaltung und -steuerung, das Materialmanagement, die Verpackung, die Auftragsbearbeitung und den Transport wird geprüft und notwendige Verbesserungsmassnahmen und Änderungen abgeleitet.
Wir unterscheiden drei Formen der Vertriebssysteme:
Eigene Distribution
sie setzt eine rechtlich abhängige Vertriebsorganisation voraus
Externe Distribution
hier wird die Distribution durch Verträge an das Unternehmen gebunden (Outsourcing)
Unabhängige Distribution
sie ist vom Produzenten unabhängig und transportiert gegen Auftrag.
Für welche der drei Systeme entschieden wird hängt nicht nur vom zu vertreibenden Produkt, sondern auch von dem Käufer ab.
Prinzip, nachdem die Kosten nach der Verursachung auf die Kostenstellen und deren Kostenträger verteilt und gerechnet werden.
Im Unterschied zum Konsumenten Verwender von Produkten. Die begriffliche Unterscheidung ist wichtig bei der Analyse von Kaufentscheidungen, die sich auf die Käufer beziehen. Diese sind nicht zwingend identisch mit Konsumenten, bzw. Gebrauchern.
Möglichkeit, über die Fernbedienung eine beliebige Sendung zu einem beliebigen Zeitpunkt gegen Bezahlung (Pay-TV) anzufordern
Gerät, das registriert, welcher Sender und welche Sendung wie lange eingeschaltet werden.
Form des Direktmarketings, die als Weiterentwicklung der «Mund zu Mund»-Werbung gilt. Ziel ist es, Werbebotschaften hauptsächlich viral zu verbreiten. Geeignete Medien sind diejenigen, welche besonders schnell Botschaften übermitteln. Z. B. Internet oder SMS.
Im Computer erzeugte dreidimensionale «Realität».
Seitenzugriff auf ein www Angebot (Werbeträgerkontakt).
Vollständige oder atomistische Konkurrenz. Viele Anbieter stehen dem Nachfrager zur Verfügung. Die einzelnen Marktanteile sind jedoch so gering, dass die Marktteilnehmer den Marktpreis nicht beeinflussen können.
Im Gegensatz zur Teilkostenrechnung werden bei diesem Verfahren der Preiskalkulation alle Kosten den Kostenträgern zugerechnet. Das übliche Kalkulationsverfahren ist die Zuschlagskalkulation. Sie geht in der Weise vor, dass die Materialeinzelkosten zu Materialkosten zusammengefasst werden. Materialkosten plus Lohneinzelkosten und Lohngemeinkosten (Fertigungskosten) bilden die Herstellkosten. Durch Hinzufügen der Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten und der Sondereinzelkosten der Fertigung und des Vertriebes erhält man die Selbstkosten. Der Gewinnaufschlag auf die Selbstkosten führt zum Angebotspreis.