Marketing-Lexikon
Hier findet ihr einen kleinen Ausschnitt des grossen Marketing Lexikon.
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Ein immer beliebter werdendes Mittel der Aufmerksamkeitsgenerierung:
Ein Werbebrief kündigt eigentlich nur eine darauf folgende Werbebotschaft an!
So kündigen Versandhäuser ihren in Kürze erscheinenden Sonderkatalog kurz vor der Versendung an und weisen ausdrücklich auf die gute Gelegenheit und das erforderliche schnelle Zugreifen hin, damit man als Kunde auch in den Genuss des Angebotes kommt. («Wir können leider nur liefern, solange der Vorrat reicht.»)
Eine andere Form dieser Werbung ist die Ankündigung einer postalischen Werbung durch einen Werbespot in einem anderen Medium (Funk und Fernsehen), wie er durch Lotto-Gesellschaften betrieben wird. Hier wird der Ankündigungsbrief durch den Spot ersetzt.
Ankündigungsbrief, den Sie vor Ihrer eigentlichen Werbekampagne verschicken, um bei den Empfängern eine Erwartungsstimmung zu erzeugen.
Vorankündigungskarte zur Dramatisierung des kurz darauf folgenden Werbebriefes. Eine kostengünstige Alternative zum Advanced letter.
Standardisierter Pretest der GfK Marktforschung für Anzeigen.
Advertainment ist ein Ausdruck, der aus den beiden englischen Worten advertising und Entertainment zusammengefügt wurde. Dieser Form von Werbung wird besondere Aufmerksamkeit zuteil, weil sie unterhaltsame Bestandteile aufweist und den Betrachter oder Zuhörer amüsiert. So sollen positive Assoziationen ausgelöst werden.
Werbeanzeige; kurz: Ad.
Englischer Begriff für Werbung. Das Kürzel «Ad» wird weitläufig für «Anzeige» verwendet.
Mass für die Bekanntheit konkreter Werbekampagnen. Die Werbeawareness kann in eine allgemeine und medienspezifische Bekanntheit unterschieden werden. Sie dient als Indikator für die Stärke und Intensität des Werbedrucks (Share of Advertising), welcher wiederum die Werbewirkung (Advertising Effect) beeinflusst.
Die Werbewirkung untersucht den Zusammenhang zwischen dem Werbe-Stimuli und deren Einfluss auf den Rezipienten. Die verschiedenen Stufenmodelle der Werbewirkung versuchen, Ursache / Wirkungszusammenhänge zu erkennen, sie zu analysieren und zu interpretieren.
Werbeausgaben eines Unternehmens, die sich auf die verschiedenen Medien bzw. Werbeträger aufteilen lassen.
Verbindung von Advertising (Werbung) und Editorial (redaktioneller Beitrag). Die Inserate werden «redaktionell» so gestaltet, dass der flüchtige Leser sie als solche nicht erkennt und ihnen die Glaubwürdigkeit eines redaktionellen Beitrages beimisst.
Abkürzung für Annoncenexpedition (Mittlungsvergütung, Provision).
Abkürzung für die früher vorhandene Annoncen-Expedition. Heute ist dies Verfahren nur noch bei Zeitungen üblich (Anzeigenannahme). Unter AE-Provision verstehen wir heute eine Agenturvergütung, die Verlage an Werbeagenturen für vermittelte Aufträge zahlen. In der Regel beläuft sich diese Provision auf 15% des Auftragsvolumens.
After Event Letter: Nachfassbrief nach einer Direct-Mailing-Aktion.
Grossplakat in der Aussenwerbung.
Affiliate Programme (auch Partnerprogramme, Associate Programs, Affiliate Networks) sind virtuelle Vertriebsnetzwerke und stellen eine neuartige kooperative Werbeform im Internet dar. Anstatt einzelne Banner auf Werbeplattformen zu platzieren, können Unternehmen mit Hilfe von Affiliate Programmen ihre Produkte und Dienstleistungen auf anderen Websites direkt anbieten und verkaufen.
Affiliate Programme dienen dem Aufbau von virtuellen Vertriebsnetzwerken (Affiliate Networks) im Internet. Sie ermöglichen Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen auf vielen Partnerwebsites zu platzieren und führen auf diese Weise zur Erhöhung der Reichweite und der Besucherströme (Traffic).
Indexwert der das Verhältnis von verschiedenen Struktur- oder Reichweitenwerten darstellt. Häufig wird der Affinitätsindex zur Darstellung von Zielgruppen oder Käufer, resp. deren Segmenten verwendet. Berechnung Strukturwert der Zielgruppe, geteilt durch den Strukturwert der Grundgesamtheit.
Beispiel:
Frauenanteil in der Käuferschaft = 75% Anteil der Frauen an der Grundgesamtheit = 52% Affinitätsindex = 75:52x100 = 144
Affinitätsindex Mass der Eignung eines Mediums zur Abdeckung einer Zielgruppe. Die Affinität setzt die Reichweite eines Mediums in der Zielgruppe in ein Verhältnis zur Reichweite des Mediums in der Gesamtbevölkerung. Die Reichweite des Mediums in der Gesamtbevölkerung wird gleich 100 gesetzt und in Relation zur Reichweite des Mediums in der Zielgruppe gesetzt. Ein Index über 100 kennzeichnet eine gute Abdeckung der Zielgruppe durch das Medium, ein Index unter 100 eine schlechte Abdeckung der Zielgruppe durch das Medium.
Ansprache und Bearbeitung sozialer Bezugsgruppen mit dem Ziel, durch die Betonung des Zugehörigkeitsgefühls die Wahrnehmungs- und Akzeptanzbarrieren abzubauen. Eine Form des Zielgruppen-Marketings.
Der nachbleibe Eindruck einer Werbebotschaft auf den Empfänger.
Begriff aus dem Bereich der Marketing-Forschung.
Eine Probandengruppe wird in zwei gleiche Gruppen aufgeteilt, wobei unterstellt wird, dass beide Gruppen gleich strukturiert sind. Nun wird die eine Gruppe einem Reiz ausgesetzt, die andere nicht.
Unterschiede im Verhalten können, gleiche Rahmenbedingungen unterstellt, jetzt die Stimuli zugeschrieben werden.
Bemühungen, einen Kunden nachträglich in seiner Kaufentscheidung zu bestätigen, zum Wiederholungskauf anzuregen, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und damit eine langfristige Kundenbindung zu erreichen und den Ertragswert des Kunden zu steigern.
Oberbegriff für alle Serviceleistungen, die das Unternehmen auch noch nach dem Kauf des Produktes erbringt. Hierunter fallen beispielsweise kostenlose Hotlines (teilweise sind sie auch kostenpflichtig), Update-Service und jede Art von Support.
In der heutigen Zeit gleichen sich die Produkte immer mehr und eine Differenzierung über das eigentliche Produkt ist kaum noch möglich. Daher sollte das Unternehmen die Möglichkeit der Differenzierung über den Service nutzen, wobei das Bemühen um den Kunden nicht mit dem Verkaufsabschluss en darf. Um eine optimale Kundenbindung zu erreichen ist gerade der Bereich des After-Sales-Service ein Bereich mit wachsender Bedeutung für Marketing-Bemühungen.
Ein Nachfassbrief, mit dem wenige Tage nach dem Hauptmailing das Interesse der Empfänger verstärkt oder noch einmal aktiviert werden soll.
Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e. V..
Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V.
Allgemeine Geschäftsbedingungen.
Aga Setting dient der Entwicklung eines «wichtigen» Themas durch einen Markt- bzw. Meinungsführer mit dem Ziel, das Thema in seinen Zielmärkten bzw. der Öffentlichkeit zu verankern.
Software, die automatisch Anfragen erzeugt und Antworten entgegennimmt. Intelligente Agenten können autonom Aufgaben lösen.
Einheitliche Benutzeroberfläche für Call-Center Agents, die sämtliche verwendeten Softwaretools (Knowledge-Datenbanken, Telefonieapplikationen, textbasierte Kommunikationssysteme und spezielle, unternehmensinterne Software) integriert und bedienungsfreundlich darstellt, um die Arbeit der Call-Center-Agents zu vereinfachen.
Dienstleistungsvertrag zwischen Agentur und Kunde.
Die Agglomeration ist, im Gegensatz zur Deglomeration, die Konzentration von Anbietern an einem zentralen Ort, beispielsweise von Einzelhandelsbetrieben «Mode» in einer Innenstadt, in einem Einkaufszentrum oder in einem Factory-Outlet-Center.
Eine soziale Einheit, die durch bestimmte Kriterien geografischer, sozialer oder sozio-demografischer Art eingegrenzt ist - etwa eine Region, eine Altersschicht oder alle Personen eines bestimmten Familienstandes.
Agilität bedeutet die Gewährleistung der strategischen Flexibilität, in dem die Unternehmung einerseits den Entwicklungen der Märkte begegnet und andererseits gestaltend auf sie einwirkt.
Die AGOF, ein Zusammenschluss der Medien- und Kommunikationsverbände, ist eine verbandsübergreifende Arbeitsgemeinschaft. Ihr gehören an: Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Deutscher Multimedia Verband (dmmv), Deutscher Direktmarketing Verband (DDV), Gesamtverband Werbeagenturen e.V. (GWA), Online Anbietervereinigung (Online AV), Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Verband der Informationswirtschaft (VIW) und Verband Privater Rundfunk- und Telekommunikation (VPRT).
Lesequalitäten lassen sich definieren:
Hauptleser = Der bewusste Leser
Zweitleser = Der zufällige Hauptleser oder Mitleser zu Hause
Drittleser = Mitleser, der nicht zu Hause lebt
Will man den Erfolg einer Anzeigenkampagne im Voraus abschätzen, muss man zusätzlich zu den Auflagezahlen der einzelnen Publikationen auch noch das Leserverhalten im Auge behalten.
Eine Zeitschrift wird nicht immer nur von ihrem Käufer gelesen. Währ die Fernsehprogramm-Titel der ganzen Familie als Informationsmedium dienen, kann man hiervon bei Titeln wie dem Playboy nicht davon ausgehen, dass diese Titel von der ganzen Familie gelesen werden.
Bei berufsspezifischen Titeln kann man wiederum von einer vielfachen Weitergabe ausgehen, da eine Fachzeitschrift im Betrieb sicher nur einmal abonniert und per Verteiler den Angestellten zugänglich gemacht wird.
Agrarmarketing ist eine Form des Profit- oder Nonprofit-Marketing, getragen von Organisationen, die direkt oder indirekt an der Erzeugung und dem Vertrieb von Nahrungsmitteln oder anderen Agrarprodukten beteiligt sind.
Steht für «Automatic Interaction Detector», auch Kontrastgruppenanalyse genannt.
A - attention = Aufmerksamkeit erregen
I - interest = Interesse wecken
D - desire = Wünsche erzeugen
A - action = Kauf auslösen
Eine der bekanntesten Regeln, nach denen eine Werbebotschaft aufgebaut werden soll. Dabei setzt sich AIDA aus den Anfangsbuchstaben der amerikanischen Bezeichnungen für Aufmerksamkeit (attention), Interesse (interest), Wunsch (desire) und Handlung (action) zusammen. Als Vorgabe für die Gestaltung von Werbemitteln bedeutet das: zunächst einmal Aufmerksamkeit erregen, dann Interesse am Angebot wecken, danach den Besitzwunsch wecken und schliesslich zur Reaktion auffordern bzw. die Möglichkeit zur Reaktion geben.
Weiterentwicklung der AIDA-Formel zur Bestimmung der Werbewirkung. Der Phase des Kaufwunsches (Desire) folgt die Vertrauensgewinnung (Confidence), der sich erst dann die Kaufhandlung anschliesst.
Weiterentwicklung der AIDA-Formel zur Bestimmung der Werbewirkung. Der Phase des Kaufwunsches (Desire) folgt die Überzeugung (Conviction) bzgl. des Produktvorteils gegenüber anderen und vergleichbaren Angeboten. Das Modell geht weiter davon aus, dass nach der Kaufhandlung (Action) eine Kundenzufriedenheit (Satisfaction) hergestellt werden muss im Sinne einer Kaufbestätigung.
Aided Recall bezeichnet die gestützte Erinnerung Hierbei wird mit Hilfe von Gedächtnisstützen (z. B. Abbildungen, Fotos, etc.) ermittelt, inwieweit sich der Befragte an ein Werbemittel erinnern kann. In der Markt-, Media- und Werbeforschung gilt die Erinnerung als Indikator für die Wirksamkeit von Marketing- und Werbekampagnen bzw. Effizienz einer Publikation als Werbeträger.
Sendetermin eines Spots
Misst die Bruttowerbeinvestitionen in der Schweiz. Damit werden der Werbewirtschaft verlässliche Informationen über die Werbeinvestitionen nationaler und überregionaler Werbeauftraggeber in allen relevanten Medien zur Verfügung gestellt. Mit AIS lässt sich die Werbetätigkeit ganzer Branchen oder einzelner Konkurrenzfirmen detailliert nach beworbenen Produkten, Werbemitteln, zeitlichem Ablauf der Kampagnen und aufgewendeten Budgets analysieren. Methode und Teilnehmer: Erhebung der Daten bei den Medienanbietern, monatliche Übermittlung der Daten an die WEMF in elektronischer Form, Vereinheitlichung der Schreibweisen von Firmennamen usw. und Einspeisung in Datenbank. Publikation: monatliche Aktualisierung, online abrufbar.
Steigerung der Werbewirkung durch Wiederholung einer Werbemassnahme und/oder durch parallelen Einsatz mehrerer Werbeträger.
Gewinnung neuer Kunden, bzw. Pflege von bestehen Kundenbeziehungen. Die Akquisition erfolgt durch die Verkaufsorganisation.
Das akquisitorische Potential (Gutenberg) umfasst alle nichtpreislichen Vorteile (Image, Qualität u.a.), die eine Unternehmung aus der Sicht aktueller und potenzieller Kunden bietet. Diese Vorteile werden durch den stimmigen Einsatz der Marketing-Instrumente geschaffen und sollen in nicht-monopolistischen Märkten einen quasi-monopolistischen Spielraum für die Preispolitik ermöglichen.
abgekürzte Redewendung
Häufigste Vertreter sind hier:
ASAP (as soon as possible) = so schnell wie möglich
CU (see you) = bis dann
CUL (see you later) = bis später
RTFM (read the fucking manual) = lies das verdammte Handbuch
THX (thanks) = Danke
Die Aktennotiz ist ein Bericht über technische oder administrative Belange von projektübergreifendem Interesse, die den Projektverlauf aus Management-Sicht oder die Systementwicklung aus technischer Sicht in entscheidendem Masse mitbestimmen - und zu Projektbeginn noch nicht bekannt oder entscheidbar waren.