Marketing-Lexikon
Hier findet ihr einen kleinen Ausschnitt des grossen Marketing Lexikon.
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Nichts kommt beim Kunden schlechter an, als eine falsche Anrede im Adressfeld. Wird also aus Frau Müller Herr Müller gemacht, kann man die Aktion in vielen Fällen schon als erledigt betrachten.
Es ist also unerlässlich, hier auf eine korrekte Verschlüsselung der Anrede zu achten. Den verantwortlichen Mitarbeitern sollte dies immer wieder deutlich gemacht werden.
Die Rücklaufquoten bei Erhebungen (vor allem schriftlichen Befragungen) sind meist sehr niedrig mit 5 bis 10%. Zur Erhöhung der Teilnahme sind deshalb Anreize denkbar, wie z. B. die Vergabe kleiner Geschenke, die Teilnahme an Verlosungen oder die Zahlung einer Spende durch das Marktforschungsinstitut für jeden ausgefüllten Fragebogen, die einem guten Zweck dient.
Zahlreiche elektronische Verfahren für praktisch jeden Anspruch (Laserprinter, Matrix/Nadeldruck, Tintenstrahl/Ink-Jet, Thermodruck, Digitaldruck etc.).
Ansoff versuchte, eine praktische Methode zur Fällung strategischer Entscheidungen zu liefern, wodurch das «Ansoff Model of Strategic Planning» entstand.
Dieses Modell konzentriert sich auf die Produkte des Unternehmens und die Märkte, auf denen es seine Kunden findet. Durch die Gegenüberstellung von Produkten und Märkten, jeweils getrennt nach vorhanden und neu, ergibt sich die sogenannte Ansoff-Matrix mit ihren vier verschiedenen Wachstumsstrategien:
  • Marktdurchdringung (Market Penetration): Das Unternehmen wächst mit vorhandenen Produkten in seinem aktuellen Marktsegment. Hierzu muss es in einem Verdrängungswettbewerb mit Konkurrenten seinen Marktanteil erhöhen.
  • Marktentwicklung (Market Development): Unternehmenswachstum wird erzielt durch die Erschliessung neuer Marktsegmente für die bereits vorhandenen Produkte.
  • Produktentwicklung (Product Development): Das Unternehmen entwickelt neue Produkte für die bereits bestehenden Marktsegmente, in denen es tätig ist.
  • Diversifikation (Diversification): Das Unternehmen entwickelt neue Produkte für neue Märkte.
Ansoff-Matrix
Anspruchsgruppe, externe
Eine externe Anspruchsgruppe (stakeholder) ist ein Träger öffentlicher Interessen (Allgemeinwohl, Gemeinwohl u.a.), beispielsweise als Konsumentenorganisation oder politische Partei.
Anspruchsgruppe, interne
Eine interne Anspruchsgruppe (stakeholder) ist ein Träger unternehmensinterner Interessen (Arbeitsplatz, Entlöhnung u.a.), beispielsweise als Mitarbeiterin und Mitarbeiter «Produktion».
Das Anspruchsniveau ist ein vom Individuum verbindlich «definiertes» Mass der Zielerreichung (Image, Qualität, Zufriedenheit u.a.) und dient der Reduktion möglicher Alternativen.
Verstärkt werben, wenn viele andere Unternehmen - z. B. aus saisonalen Gründen - nicht werben (Werbung in Sommerflaute/Urlaubszeit etc.).
Bezeichnet zunächst die Ersetzung eines Eigennamens durch eine Benennung nach besonderen Kennzeichen oder Eigenschaften des Benannten, z. B. wird aus Napoleon «der Korse» und aus Scipio «der Zerstörer Karthagos». Daneben kann auch das Ersetzen der Bezeichnung einer Gattung durch den Eigennamen eines ihrer typischen Vertreter gemeint sein, z. B. «Krösus» für einen reichen Mann oder «Mäzen» (Maecenus) für einen Förderer der Künste. Antonomasien spielen auf kulturell kodifizierte Eigenschaften an, die eng mit bekannten historischen, mythologischen oder literarischen Persönlichkeiten verbunden sind, wie die Redewendungen «er ist ein Judas» oder «ein echter Casanova» deutlich machen; ähnliches erfolgt auch bei generischen Markennamen (Gattungsbezeichnungen), wie das Beispiel «Tempo» verdeutlicht. Heute bezeichnet, der Name ein weiches Papiertaschentuch, das nicht notwendigerweise mehr den entsprechen Markennamen zu tragen braucht (vgl. ähnlich auch Kleenex, Walkman, Uhu und Laptop).
Antriebskräfte sind komplexe aktiviere Prozesse. Sie treiben das menschliche Verhalten an, indem sie es mit psychischer Energie versorgen. Die wichtigsten Antriebe im weiteren Sinne sind:
  • Emotionen
  • Motivationen
  • Einstellungen
Darunter versteht man alle Arten von Bestell- und Anforderungsformularen, die die Reaktion auf eine Werbesendung erleichtern: Antwortkarten, Gutscheine, Coupons, Bestellkarten und -scheine, Reservierungskarten, Telefonnummern oder Fax- Bestellformulare. Fehlt die Antworthilfe in einer Direktwerbesendung, sinkt die Rücklaufquote.
Abschätzige Bezeichnung für Rubrik- bzw. Kleinanzeigenseiten.
Wenn eine Anzeige wie ein redaktioneller Beitrag gestaltet ist, muss sie in Deutschland mit dem Wort «Anzeige» gekennzeichnet sein.
Anzeigenkombination - gleichzeitige Belegung/Buchung verschiedener Zeitschriften/Zeitungen (meist) eines Verlages.
Ansatz zur Messung von Lebensstilen auf Basis von Aktivitäten (activities), Interesse (interest) und Meinungen (opinions); vgl. hierzu auch «VALS-2» und «Sinus-Milieus».
Schnittstelle, die dem Programmierer Funktionen der Hardware, des Betriebssystems, eines Frameworks oder einer Standardbibliothek zugänglich macht.
Bewusste Wahrnehmung einer Werbebotschaft.
Als Appetizing Appeal bezeichnet man die appetitanregende Ausstrahlung einer Anzeige, vorwiegend im Nahrungsmittelbereich.
Software für eine definierte Anwendung, die in die bestehe Architektur/Infrastruktur integriert werden kann.
Der Approach ist die gewählte Form und Art der Werbeaussage sowohl in textlicher wie auch in grafischer Hinsicht. Darunter versteht man auch die Art der Annäherung an die Zielgruppe.
bzw. Durchschnittliche Seitenbeachtung: Quantitative Beurteilung der Nutzung einer durchschnittlichen Seite in der Ausgabe eines Titels. Schritt in Richtung der Beachtungsmessung von Inseraten (Werbemittel). Der APX berechnet sich aus Multiplikation der Anzahl der normativen Pick-ups pro Ausgabe mit der durchschnittlichen Lesemenge pro Pick-up: APX = Anzahl Pick-ups pro Ausgabe x Lesemenge pro Pick-up. Ein APX von 0,9 bedeutet z. B., dass eine Seite in einem bestimmten Titel durchschnittlich 0,9-mal aufgeschlagen wird. Der APX-Wert ist ein Mass zur Beurteilung der Transportleistungsstärke einer Seite in einem Titel und ergänzt somit die Reichweite, die die Transportleistung einer Ausgabe insgesamt beurteilt.
Mit Hilfe von Schlüsseln (Kostengewichten) wird eine Verteilung der Kosten auf die einzelnen Kostenträger vorgenommen.
Das Phänomen «Arbitrage» entsteht, wenn eine Unternehmung Leistungen in einem Markt kauft und dieselben Leistungen in einem anderen Markt verkauft. Um Arbitrage-Geschäfte erfolgreich abzuwickeln, müssen Preis-, Transaktionskosten- und Informationsdifferenzen (Asymmetrien) vorliegen.
Das arithmetische Mittel (auch Durchschnitt) ist ein rechnerisch bestimmter Mittelwert.
Siehe unter – Anhang / Statistik-Formeln
Die armen Hunde (Dogs) sind strategische Geschäftseinheiten (SGE), Sortimente oder Produkte, die im Portfolio im Feld «niedriges Marktwachstum und relativ niedrige Wettbewerbsposition» liegen. Sie sind entweder aufzugeben (Desinvestitionen) oder weiter zu differenzieren (Marktnische).
Agenturmitarbeiter, der den Kontakt zu freien Grafikern, Fotografen usw. hält.
Art Buying heisst die Abteilung einer Werbeagentur, die externe Mitarbeiter wie Fotografen oder Illustratoren für bestimmte Aufgaben empfiehlt oder aussucht - und bei Bedarf mit der Beschaffung von Requisiten betraut ist.
Künstlerische Gestaltung.
Titel des Verantwortlichen für die visuelle Gesamtgestaltung einer Kampagne oder Anzeige etc. in einer Werbeagentur. Er leitet und überwacht die Arbeit des Texters, Layouters, Fotografen, Illustrators usw.
Chef-Layouter.
Grafische Elemente eines Werbemittels.
Unter Artefakt versteht man ein fehlerhaftes Forschungsergebnis, welches durch verzerrte Stichproben, durch Interviewer-, Instrument- oder Situationseffekte, oder auch durch inadäquate Analysemethoden entstehen kann.
Breite einer Handelsmarkenstragie: Verwendung einer Marke für ein einzelnes Produkt, auch «Individualmarke» genannt (vgl. hierzu auch Segment-, Sortiments- und Betriebstypenmarke); vergleichbar mit der «Einzelmarke» eines Herstellers.
Diese Systeme sind numerische Ordnungssysteme zur Identifikation und/oder Klassifikation von Artikeln, eine Grundvoraussetzung für Warenwirtschaftssysteme und umfassendere Konzepte (Efficient Consumer Response). Das bekannteste Identifikationssystem ist das EAN-System (Internationale Artikelnummerierung, früher Europäische Artikelnummerierung).
As soon as possible
Hierbei handelt es sich um das Akronym - As soon as possible
Datenformat für den Austausch von Texten zwischen unterschiedlichen Betriebssystemen.
American Standard Code for Information Interchange.
In diesem Code können allerdings keine Sonderzeichen oder Umlaute sowie Formatierungen wie fett oder kursiv dargestellt werden.
Application Service Provider
Die Software braucht nicht mehr auf dem heimischen PC installiert werden. Somit entfällt der Ankauf. Vielmehr wird die Software angemietet oder bei Benutzung bezahlt. Die Software selbst wird im Internet auf speziellen Servern zur Verfügung gestellt und auch über das Internet oder Standleitungen genutzt.
Ein Beispiel hierfür ist die Lohn- und Gehaltsabrechnungssoftware von www.lohndirekt.de, bei deren Nutzung der Kunde die Lohnabrechnung je abgerechnetem Arbeitnehmer bezahlt und dafür alle Druckerzeugnisse vom Dienstleistungsanbieter zugesandt bekommt. Eine ähnliche Leistung bietet seit Januar auch die Fa. P&I an, hier muss der Anwender bei gleichem Preis die Ausdrucke jedoch selbst erstellen.
Weitere Beispiele sind virtuelle Büros. Hier kann man seine Termine und Textverarbeitungen im Internet verwalten.
Ein grosser Vorteil der ASP-Lösungen ist ihre Aktualität. Es entfällt der Weg der Software über die CD-ROM zum Kunden.
Referenzgruppe, der ein Individuum gerne angehören möchte, bei der sie aber aufgrund von Distanz kein Mitglied wird (vgl. z. B. Rockgruppe).
Wenn eine vielfältige Produktpalette in einem einzigen Outlet angeboten wird, nennt man das «Assorting».
Unter einer Assoziation versteht man die Verknüpfung von verschiedenen Vorstellungsinhalten bzw. verschiedenen mentalen Inhalten. Eine notwendige Bedingung für den Aufbau von assoziativen Ketten stellt die zeitliche Kontinuität des Auftretens der betreffen Stimuli dar. Diese Reize müssen gleichzeitig oder kurz hintereinander auftreten. Assoziative Beziehungen können aber auch durch Ähnlichkeiten in der Art der Stimuli oder andere, nur bedingt erklärbare Verknüpfungen mentaler Inhalte entstehen.
Verfahren, um Assoziationen, Anmutungen und Imagevorstellungen zu überprüfen.
Kurzbezeichnung für Ton-Atmosphäre.
Anhang an ein eMail (z. B. Word-Dokument).
Aufmerksamkeit für eine Werbebotschaft.
Dauerhaft positive oder negative Gefühle und Handlungstendenzen gegenüber einem Produkt, einem Thema oder einer Person.
System zur Klärung der Frage, wie und wann Menschen Attributionen (Ursachenzuschreibungen) vornehmen, um sich das Verhalten von anderen Menschen oder ihr eigenes Verhalten zu erklären.
Seherwanderung; Berechnung der identischen Seherschaft aufeinander folger Sendungen – Anteil der Seherschaft die von einer Sendung auf die folge übernommen wird – Mass der «Kundenbindung».
Hotlines, SMS-Dienste etc.
Sammelbegriff für alle Verfahren, mit denen Bild und Ton aufgezeichnet und auf Leinwand, Fernsehschirm oder Lautsprecher übertragen werden.
Überprüfung, der vom AdServer gelieferten Leistungsdaten wie «AdImpressions» und «Click-throughs» durch eine unabhängige Stelle. Auf Rechnern mit sehr sensiblen Daten ist es oftmals wichtig, genau zu wissen, wer wann was gemacht hat. Das detaillierte Protokollieren dieser Informationen auf einem Betriebssystem bezeichnet man als Auditing.
Menschlicher Hörsinn (Wahrnehmung von Klängen und Geräuschen).