Marketing-Lexikon
Hier findet ihr einen kleinen Ausschnitt des grossen Marketing Lexikon.
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Button oder Sticker, der an der Kleidung getragen wird.
Die Balanced Scorecard ist ein strategisches System, mit dem der Fortschritt eines Unternehmens hinsichtlich der gesetzten Ziele gemessen und gemanagt wird. Dabei werden vier Perspektiven einbezogen: die finanzielle Perspektive, die Kundenperspektive, die interne Prozessperspektive sowie die Lern- und Entwicklungsperspektive. Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit lassen sich im Kennzahlensystem der Balanced Scorecard verankern.
Marktschreierische/Reisserische Werbung.
Beschreibt die Datenmenge, die in einer definierten Zeitspanne (in der Regel eine Sekunde) übertragen werden kann. Eine hohe Bandbreite zeichnet Netze mit einer hohen Leistungsfähigkeit aus, die in kurzer Zeit viele Daten übertragen können. Eine hohe Bandbreite ist besonders wichtig für die Backbones des Internets.
In Sport- und Fussballstadien können seit Mitte der 70er Jahre an den Banden Werbebotschaften platziert werden. In Kombination mit Tribünenwerbung und Anzeigetafeln wird, durch eine genaue Zielgruppenansprache, eine hohe Werbewirksamkeit erzielt.
Mitläufer-Effekt
Hierunter verstehen wir einen Nachfrageeffekt, bei dem die Nachfrage nach einem Produkt steigt, weil andere Konsumenten dieses Produkt bereits gekauft haben.
Dem Gut wird von diesen Nachahmern eine bestimmte Qualität unterstellt, oder sie versuchen, sich ein bestimmtes Image zu geben, das sie mit diesem Produkt verbunden sehen.
Eine weitere Definition für den Bandwagon-Effekt: Bei bestimmten Produkten steigt die Bereitschaft zum Kauf erst dann, wenn bereits eine bestimmte Anzahl von Kunden überzeugt wurde und das Produkt nutzt. Dann sind auch weitere Kunden bereit, sich auf das Produkt einzulassen. Die Nutzungsrate steigt dann überproportional stark an. Beispiele sind hier die Nutzer von SMS-Diensten, denn dem Einzelnen nützt die SMS-Fähigkeit des eigenen Handys erst etwas, wenn es genügend andere Nutzer gibt, die SMS versenden oder empfangen können.
Online-«Anzeige» im Internet. Ein grafisch gestalteter, animierter oder statischer Balken. Durch anklicken verbindet ein Hyperlink den Besucher auf das jeweilige Online-Angebot. Banner sind die am weitesten verbreitete Art der Online-Werbung. Die gängigste Auflösung der Banner sind 468 x 60 Pixel (Standard-Banner) und 120 x 60 Pixel (Button).
Anzeige, die in Form eines Streifens auf der Seite (Homepage, elektronische Zeitung usw.) eines Online-Dienstes platziert und mit Hyperlink auf das eigene Informationsobjekt versehen ist.
Bezeichnet das Nachlassen der Werbewirksamkeit eines Banners vor allem in Hinblick auf sinkende Click-through Raten.
Verknüpfung eines Banners mit der Website eines Werbungtreibenden, auf die der User geführt werden soll. Bei Anlieferung des Banners ist daher die Angabe der entsprechenden URL erforderlich.
Ein zentraler Server, der unabhängig vom Server einer Website, Banner an die Werbefläche der entsprechenden Site liefert. AdServer ermöglichen effizientes Bannermanagement und eine einheitliche Kampagnensteuerung auf verschiedenen Websites.
Bezeichnet das Nachlassen der Werbewirksamkeit eines Banners vor allem in Hinblick auf sinkende Click-through Raten.
Günstige Form der gegenseitigen Werbung, speziell zwischen kleineren Unternehmen, für die sich keine reguläre Bannerkampagne lohnt. Raum für diese Werbemöglichkeit sollte ggf. gleich bei der Konzeption der Website eingeplant werden. Neben den beiden üblichen Bannergrössen 468 x 60 und 234 x 60 Pixel sollte man vor allem auch kompakte Buttons (88 x 31 Pixel) bereithalten. Quadrate von 125 x 125 Pixel lassen sich gut in der Navigationsspalte unterbringen.
Der Bannertausch kann direkt mit einem Partner abgewickelt werden, etwa auf Basis einer vereinbarten Anzahl von Page Impressions.
Gegengeschäft, bei dem der Werbungstreibende dem Sender Programme zur Verfügung stellt und dafür Werbezeiten erhält.
Hervorgehobene Textzeile(n) am Ende einer Anzeige oder eines Werbebriefes (Post Skriptum).
Hauptwerbebotschaft.
Grundpreis für Werbung ohne Rabatte und sonstige Vergünstigungen.
Das Werbemedium, mit dem ein Unternehmen den grössten Teil seiner Zielgruppe kostengünstig erreicht.
Das Basismedium stellt somit die Basis für die Werbeaktivitäten dar.
Abkürzung für «care of».
Consumer-to-Consumer
Handel zwischen Privatleuten, z. B. bei Online-Auktionen.
Kombinierte Werbesendung aus Brief und Prospekt. Entweder ist der Brief in den Prospekt integriert oder der Brief ist wie ein Prospekt illustriert.
Ein besonderer Speicher, der zum Zwischenspeichern von Daten verwendet wird. So richten z. B. Browser einen Cache auf der Festplatte des Users ein, um die Ladezeiten zu reduzieren. Beim Zugriff auf eine Webseite prüft der Browser zunächst, ob bereits eine Version der Website im lokalen Cache liegt, und vergleicht diese dann auf etwaige Änderungen.
Technisches Verfahren, das verhindert, dass ein im Proxy-Server gespeicherter Banner beim Abruf der werbeführenden Seite vom Proxy-Server statt vom AdServer abgerufen wird - und somit die Ermittlung der Werbeträgerleistung verfälscht.
Verfahren zur realistischen Ermittlung der Werbeträgerleistung. Im Unterschied zum Cache-Busting wird nicht jedes Mal das komplette Banner vom AdServer abgerufen, sondern bei jedem Abruf des Banners nur ein kleines Zählpixel aus einem Zwischenspeicher (siehe: Proxy-Server) an den AdServer zurückgeschickt.
Call Agents beantworten eingehende Fragen, bearbeiten sie und leiten sie weiter. Darüber hinaus kontaktieren sie in Nachfassaktionen selbstständig mögliche Interessenten.
Auswahl des Verbindungsnetzbetreibers für jedes Einzelgespräch, indem vor der eigentlichen Rufnummer der sogenannte Carrier-Selection-Code, d. h. die Nummer des jeweiligen Verbindungsnetzbetreibers, gewählt wird.
Button auf eine Webseite, der nach Betätigen eine Nachricht im empfangenden Call-Center auslöst. Hier wird die Meldung an den nächsten freien Operator weitergeleitet, der dann bei dem Interessenten zurückruft und sich nach den Wünschen erkundigt.
Ein wichtiges Instrument zur Durchführung von Marketing-Massnahmen oder zur Abwicklung des betrieblichen Telefonverkehrs stellen die sogenannten Call-Center dar. Es besteht die Möglichkeit, Call-Center als eigene Unternehmensabteilung zu integrieren. Für die Kunden wird eine Hotline geschaltet, die die Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen ermöglicht. Gleichzeitig können hier Gespräche kanalisiert und an die zuständigen Unternehmensabteilungen weitergeleitet werden.
Im Allgemeinen ist das Call-Center jedoch dem Vertrieb unterstellt und berät Kunden in Bezug auf das Produkt und den damit verbundenen Service. Es werden Bestellungen entgegengenommen oder ein Rund-um-die-Uhr-Service gewährleistet.
Moderne Call-Center nutzen bereits zusätzlich die Möglichkeiten der elektronischen Betreuung via eMail und Chatroom.
Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung auswärtiger Call-Center. Hier wird in der Regel für einfache Transaktionen (evtl. auch zeitlich begrenzt) eine Hotline in ein externes CC geschaltet. Bestelleingänge, Antworten auf Werbemailings, Preisausschreiben werden hier aufgenommen und an das beauftragende Unternehmen übermittelt. Man kann Call-Center auch für Befragungsaktionen nutzen.
Die Angestellten des Call-Centers nennt man Call-Center-Agents.
Um die Call-Center herum hat sich ein einträglicher Markt entwickelt, der die Agenten trainiert oder den Managern eine Software zur Verfügung stellt, mit deren Hilfe die Tätigkeiten und Auslastungen der einzelnen Arbeitsplätze überwacht werden können.
Alle Kommunikationsaktivitäten für ein Produkt, eine Dienstleistung, ein Unternehmen oder eine Marke. Diese Aktivitäten beinhalten alle Kommunikationsformen wie z. B. Werbung, Verkaufsförderung, Public Relations, etc. Kampagnen sind in eine Kommunikationsstrategie eingebettet und werden für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt.
Computer Assisted Personal Interviews
Das heisst computergestützte persönliche Interviews. Die Antworten eines persönlichen Interviews werden direkt in den Computer eingegeben.
Erklärender Text zu Illustrationen und Abbildungen.
Die Wirkung von Marketing-Massnahmen wird ganz oder teilweise in spätere Geschäftsperioden verlagert, also mit herüber genommen.
Für die Beurteilung des Erfolges einer Massnahme ist die Berücksichtigung dieser Tatsache wichtig, damit die Beurteilung aufgrund aller bekannten Aspekte erfolgen kann.
Computer Aided Selling
Computerunterstütztes Verkaufen. Beschreibt Instrumente und Methoden, die den Vertrieb von Produkten computergestützt fördern. Ungenauer Begriff, der teilweise als Überbegriff für zahlreiche Programme dient, andererseits speziell für Betriebsinformationssysteme (heute Sales Force Automation - Systeme) Verwendung findet und nur noch selten genutzt wird.
Voreinstellung der Schriftart, Grösse und Farbe im Internet durch globale ausgelagerte Dateien.
Cash-and-carry ist eine besondere Betriebsform, bei der der Käufer die angebotene Ware sofort kauft, bezahlt und mitnimmt. Für den Transport ist der Käufer dann selbst zuständig.
Dieses Prinzip wird nicht nur im Einzelhandel, sondern auch im Grosshandel angewandt.
Ein Beispiel aus der Möbelbranche ist IKEA oder der Roller-Discount. Allerdings besteht hier auch die Möglichkeit, sich die Ware liefern zu lassen.
Zur Ermittlung seiner starken Produkte wird man sich der Portfolio-Technik bedienen. Hierbei bedeuten die beiden Achsen Marktwachstum und Marktanteil. Die Matrix wird in vier Felder aufgeteilt.
Das Segment, das sich durch einen hohen relativen Marktanteil bei niedrigem Marktwachstum auszeichnet, bezeichnet man als sogenannte Zone der Cash-Cows. Bezogen auf den Lebenszyklus des Produktes befindet es sich hier in der Reifephase.
Die hier angesiedelten Produkte stellen die grössten Umsatzträger im Konzern dar. Sie sind am Markt etabliert, benötigen nicht mehr die intensivste Pflege durch Marketing und Vertrieb, die Kosten der Produktion sind weitestgehend optimiert, es wird also Gewinn gemacht: die Kuh kann gemolken werden.
Überschuss der Umsatzerlöse über die laufenden Betriebsausgaben; gibt einen Hinweis auf die finanzielle Sicherheit eines Unternehmens.
Probeaufnahmen von Bewerbern für Foto-, Funk- und TV-Produktionen.
Branded House/Umbrella Branding
  1. Die Marke als Dach, unter dem verschiedene Submarken geführt werden, z. B. Nivea, Milka, DaimlerChrysler.
  2. Breite der Herstellermarkenstrategie: Führung aller Leistungen eines Unternehmens unter einer einheitlichen Marke. Auch Programm-, Company-Marke, «Markenhaus» oder «Programmmarke» genannt; vergleichbar mit Sortimentsmarken bzw. Betriebstypenmarken von Handelsunternehmen.
Bei der DAGMAR-Formel handelt es sich um ein Stufenmodell der Werbewirkung bzw. des Werbeerfolgs. Dieses Modell, benannt nach dem Titel eines von dem amerikanischen Werbeforscher Russell H. Colley im Auftrag der U.S. Association of National Advertisers (ANA) herausgegebenen Buchs, «Defining Advertising Goals for Measured Advertising Results» (1961), geht von der Theorie aus, Werbung habe im Gegensatz zu den durch andere absatzpolitische Instrumente zu realisierenden ökonomischen Zielen vor allem Kommunikationsaufgaben. Bei der Verwirklichung dieser Aufgaben durchläuft die Werbung bei dem jeweiligen Konsumenten eine Stufenhierarchie in Bewusstseinsebenen. Von der Schaffung von Bekanntheit (awareness) eines bis dahin unbekannten Produktes oder unbekannten Marke, über die Schaffung von Einsicht (comprehension) in den Produkt- oder Markennutzen, die Entwicklung der Überzeugung (conviction), dass man dem Inhalt der Werbebotschaft Folge zu leisten hat, und schliesslich und endlich dem Akt der Verwirklichung (action), also dem Kauf.
Die Werbung hat demnach in den verschiedenen Phasen dieses Prozesses verschiedene Aufgaben zu bewältigen: Nachdem das Produkt bekannt gemacht wurde, muss der Nutzen dargestellt werden. Dann folgt die Überzeugungsarbeit, damit der Konsument letztendlich eine positive Kaufentscheidung zugunsten des beworbenen Produkts trifft. Auf diese Aufgaben ist die Kommunikation abzustimmen.
Data Mining ist eine Kombination verschiedener multivarianter statistischer Verfahren, die Marketing-Experten helfen, Trends (zum Beispiel Abwanderungstendenzen in einer bestimmten Kundengruppe) frühzeitig zu erkennen. Data-Mining ist ein komplexer Prozess, bei dem zunächst aus einer Vielzahl von Daten jene Variablen definiert werden müssen, die für eine simultane Auswertung in Frage kommen. Entscheidend für das Resultat einer Anfrage ist die Wahl des geeigneten statistischen Modells, das zur Datenauswertung herangezogen wird.
Als Datenschutz bezeichnet man gesetzliche Regelungen, nach denen sich die Aufbewahrung und Verwendung persönlicher Daten (im PC oder in Papierform) richten muss. Ziel des Datenschutzes ist die Wahrung der Privatsphäre von Personen sowie die Verhinderung der Weitergabe von Informationen an Unbefugte. Auch Marktforschungsinstitute müssen entsprechend den Datenschutzgesetzen handeln, z. B. hat die ESOMAR spezielle Richtlinien erstellt.
Bei Kundenbefragungen im B2B-Bereich werden jedoch immer häufiger die Daten des Kunden an den Lieferanten weitergeleitet. Mit Einverständnis des Befragten werden seine Wünsche und Anregungen dem Unternehmen ohne Wahrung seiner Anonymität mitgeteilt. Dies bietet Ansätze und Anregungen für individuell auf den jeweiligen Kunden zugeschnittene CRM-Massnahmen.
Data Warehousing ist eine Zusammenfassung aller Methoden, die dazu dienen, Unternehmensdaten aus verschiedenen elektronischen Quellen schnell zusammenzuführen und zu verdichten. Dieses Instrument bietet die Möglichkeit, geschäftskritische Fragen zu beantworten und dient der Entscheidungsfindung.
Die Database sind Datenbanken eines Unternehmens über Kunden, bzw. Interessenten in Werbedateien mit gezielt gespeicherten Kriterien, die es ermöglichen, aufgrund einer vorherbestimmten Auswahl besondere Empfänger für eine gezielte Ansprache zu ermitteln.
Hier werden zusätzlich zu den Adressdaten und den persönlichen Angaben wie Alter und Geschlecht auch die letzte Bestellung, Kaufpräferenzen oder Interessen, sowie Informationen über die Kundenkontakte gespeichert, wobei es notwendig ist, diese Daten so umfangreich wie möglich zu erheben. Dabei ist aber darauf zu achten, dass die erhobenen Daten für die Werbezwecke auch von Belang sind, da ansonsten nur ein unüberschaubarer Datenberg entsteht.
Wir können zwischen qualitativen und quantitativen Datenbanken unterscheiden.
Während qualitative Datenbanken die Informationen in schriftlicher, also textlicher Form liefern, geben die quantitativen Datenbanken ihre Daten in Form von Zahlen und Statistiken wieder.
Database Marketing stützt sich auf Marktforschungsdaten, die in einer kundenbezogenen, EDV-gestützten Datenbank zur Verfügung gestellt werden. Dieses Instrument des Direct Marketing stellt die grundlegenden Informationen für die gezielte Kundenansprache und -bindung zur Verfügung.
Database
Datenbanken sind strukturierte Sammlungen von zusammenhängenden Informationen, die heute vorzugsweise im PC verwaltet werden. Sie erleichtern das Aufspüren bestimmter Fakten oder unterschiedlicher Arten von Informationen.
Siehe auch unter - Database
Aussenwerbung, die dort wo sie angebracht wurde (Schilder, Hauswände, usw.) für einen längeren Zeitraum verbleibt.
Liste von Kunden oder Interessenten, die bisher nicht auf Marketing-Massnahmen reagiert haben.
Anzeigenschlusstermin
Phase des Produktlebenszyklus.
In dieser Phase verzeichnet man einen Rückgang von Absatz und Deckungsbeitrag.