Marketing-Lexikon
Hier findet ihr einen kleinen Ausschnitt des grossen Marketing Lexikon.
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Wird verwendet wenn den verschiedenen Gliedern einer Reihe nicht die gleiche Bedeutung (Gewicht) zukommt. Beispiel mit Häufigkeiten mit folgender Reihe: 7,8,8,9,9,9,11,11 ergibt dann die Gewichtung nach Häufigkeit 1x7 + 2x8 + 3x9 + 2x11 = 72:8 = 9
Misst in ausgewählten Haushalten mit Hilfe einer technischen Einrichtung, welches Haushaltsmitglied zu welcher Zeit und wie lange einen bestimmten Sender gesehen hat.
Schreiber, der im Hintergrund für Prominente arbeitet, der für andere Reden schreibt. Der Schreiber selbst wird dabei nicht benannt. Das Werk erweckt den Eindruck es sei dem Prominenten oder dem jeweiligen Redner zuzuordnen.
Graphics Interchange Format
Grafikformat zum komprimierten Abspeichern von Bildern und Grafiken
Zugabe als Anreiz zum Kauf
Phänomen, bei dem Einzelerfahrungen ausstrahlen und andersartige Erfahrungen dadurch nicht wahrgenommen werden.
Im Gegensatz zu Handels-Promotionen von den Herstellern ergriffene Initiative der Verkaufsförderung, um den Herausverkauf der Produkte aus dem Handel zu unterstützen. Händler-Promotionen sind ein Instrument im vertikalen Marketing.
Strategien sind geplante Handlungsweisen, um Absichten und Ziele des Unternehmens zu erreichen. Die in der Marktforschung mit Hilfe spezieller Analysen ermittelten Befragungsergebnisse dienen den Unternehmen als Grundlage zur Ableitung von Handlungsstrategien, d.h. zur Änderung von Prozessen und Abläufen im Einklang mit den Umfrageresultaten.
Defizite müssen vermindert und positive Aspekte gestärkt oder zumindest beibehalten werden. Heutzutage ist es üblich, dass Marktforschungsinstitute die Unternehmen bei der Ableitung notwendiger und sinnvoller Strategien unterstützen.
In der Zufriedenheitsmessung dient z. B. die Bedeutungs-Zufriedenheits-Matrix als anschauliche Grafik zur Ableitung notwendiger Handlungsstrategien.
Lehre vom Tastsinn.
Den Tastsinn betreffend, mit Berührungsempfindungen einhergehend.
Hartes, faktenreiches, reisserisches Verkaufen.
Ist anzuwenden, wenn die Beobachtungen, das was man mit dem Durchschnitt ausdrücken will in Umkehrung (reziprok) angegeben ist. z. B. wenn Zeiteinheiten variabel sind und die durchschnittliche Zeit gefragt ist. Anzahl der Werte geteilt durch die Summe der reziproken Einzelwerte.
Beispiel:
9 Tage, 12 Tage, 12 Tage, 12 Tage, 18 Tage, 18 Tage
6 : (1/9 + 3/12 + 2/18) = 12.7
In einer Häufigkeitstabelle werden die Häufigkeiten der Ausprägungen eines Merkmals dargestellt. Die beobachteten Daten aus verschiedenen Kategorien werden untereinander in Beziehung gesetzt. Die Häufigkeitstabelle ist meist in aufsteigender Grösse der Messwerte angeordnet, doch können auch andere Anordnungen je nach Umständen sinnvoll sein. Dargestellt werden je nach Bedarf die absoluten, relativen bzw. kumulierten Häufigkeiten. Die Häufigkeitstabelle kann eindimensional oder zweidimensional angelegt sein.
Die Häufigkeitsverteilung ist ein statistisches Verfahren, eine Stichprobe von Beobachtungen aus einer Erhebung in Kategorien zu unterteilen und die Zahl der Beobachtungen in jeder der Kategorien aufzulisten. Diese Auflistung erfolgt in sogenannten Häufigkeitstabellen. Ziel ist die Feststellung von Verdichtungen und der Homogenität (d.h. Gleichartigkeit) in den Datenmengen.
Die Farbe(n) eines Unternehmens, die durchgehend im Erscheinungsbild auftaucht, angefangen beim Logo über das Internet und alle Briefschaften bis hin zur Betriebskleidung und Messeauftritt.
High Definition Television
Hochauflösendes Fernsehsystem mit erhöhter Zeilenzahl und breiterem Bildformat.
Schlagzeile, Überschrift
Probe einschliesslich der Technik
Help Desk Systeme wurden Anfang der 80er Jahre entwickelt und waren Hilfsprogramme, die Informationen über eingesetzte Hard- und Software speicherten und Antworten zu häufig gestellten Fragen enthielten. Mittlerweile können Help Desk Systeme auch komplexe Fragestellungen bearbeiten und Problembeseitigungen, z. B. mittels Softwareanalysen über die Zahl und Art der Anfragen in einem bestimmten Zeitraum, schon vor Auftritt eines Problems angehen.
Herzförmiger Aufstellmechanismus auf der Rückseite von Plakaten aus Pappe.
Handelsgesetzbuch
Gesetzessammlung, die alle einschlägigen Gesetzesvorschriften des kaufmännischen Warenhandels enthält.
Anzahl der Zugriffe auf einen Web-Server zum Abruf von HTML-Seiten.
Der HKS-Farbfächer beinhaltet 120 so genannte Volltonfarben, insgesamt 3250 Farbtöne für Kunstdruck- und Naturpapiere, deren Sinn die vorhersagbare Wiederholbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie ist. HKS ist dabei die Abkürzung für und ein Warenzeichen bzw. eine Marke der Druck- bzw. Künstlerfarbenhersteller Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co.
Eine HKS-Farbe kann z. B. im Offsetdruck durch Verwendung einer – industriell vorgemischten oder vom Drucker angemischten – Sonderfarbe wiedergegeben oder (annähernd) durch vorgegebene Mischungsverhältnisse der Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erzielt werden.
Es gibt verschiedene HKS-Farbfächer, die der unterschiedlichen Farbwiedergabe in Abhängigkeit vom bedruckten Papier gerecht werden:
HKS E (Endlospapier)
HKS K (Kunstdruckpapier)
HKS N (Naturpapier)
HKS Z (Zeitungspapier)
Das sogenannte Color Matching ist eine typische Anwendung, die den HKS-Farbfächer verwendet. Beispielsweise entspricht HKS 47 einem Cyan-ähnlichen Blau: CMYK 1.000/0.185/0.000/0.173. Dem entspricht etwa RGB 0/172/211 bzw. hex. #00ACD3. Nuancierungen davon sind z. B.
Eingangsseite einer Website.
Gesamtheit aller Personen, die während des gesamten Tages mindestens einmal ein bestimmtes Programm gehört haben
Zentrales Rechnersystem in einem Netzwerk.
Hypertext Markup Language
Beschreibungssprache für das Erstellen von Seiten im WWW.
Hyper Text Transfer Protocol
Es handelt sich dabei um ein Datenübertragungsprotokoll.
Innerbetriebliche Massnahme zur Motivation der Mitarbeiter und zur Verbesserung des Betriebsklimas.
Menschliche Note in einem Werbemittel.
Jeder Mitarbeiter im Unternehmen als Aktivposten, der wie andere Vermögensgüter bewertet wird. Das Humankapital wird immer mehr zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor.
Nach Fr. Herzberg (1959) Erhaltungsfaktoren. Als Hygienefaktoren nennt Herzberg die interpersonalen Beziehungen, Statussymbole, Entlöhnung und Zusatzvergütungen, die Administration und Kontrolle, Unternehmenspolitik und die Arbeitsplatzsicherheit. Diese werden auch in Abgrenzungen zu den Motivatoren als Dissatisfaktoren bezeichnen.
Verknüpfung. Bezeichnung für einen Querverweis von einer Website zu einer anderen, auch kurz Link genannt.
Das Image eines Unternehmens ist das Bild und die Wahrnehmung, welches die Öffentlichkeit von ihm hat, als Ergebnis seiner Handlungsweisen und Selbstdarstellung. Als Image werden oft auch mehrdimensionale Einstellungen bezeichnet.
Sie entstehen aufgrund von Wahrnehmungen aus der Realität als Folge von Angebotseindrücken. Mit Hilfe der Imageanalyse lässt sich das Image eines Unternehmens bei Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern bzw. der Öffentlichkeit bestimmen.
Aufgabe der Imageanalyse ist es, eine Bestandsaufnahme des derzeitigen Images vorzunehmen.
Anhand dieser Ist-Aufnahme wird eine Stärken-Schwächen-Analyse (SSA) vorgenommen, damit der aktuelle Zustand des festgestellten Images beurteilt werden kann. Diese SSA ist dann Ausgangspunkt für die darauf folgenden Kommunikationsstrategien zur Beeinflussung des Images in die gewünschte Richtung. Eine Grundlage für die Feststellung der eigenen Stärken und Schwächen kann hier ein Vergleich mit Mitbewerbern bieten.
Für eine weitere Vertiefung dieses Themas empfiehlt es sich auf die einschlägige Literatur zurückzugreifen. Einen guten Überblick bietet das Buch von Heribert Meffert «Lexikon der aktuellen Marketing-Begriffe», in dem er dieses Thema unter dem Punkt «Image-Marketing» behandelt. (Leider ist dieses Buch im Handel vergriffen. Daher sollte auf Bibliotheken zurückgegriffen werden. Bei amazon.de werden häufig auch gebrauchte Exemplare verkauft.)
Imagetransfer ist die Übertragung eines bereits bestehenden, gefestigten Images (Vorstellungsbild, Erlebnisinhalt) eines Produktes auf ein anderes. Dies geschieht meist durch Verwendung derselben Marke. Das neue Produkt profitiert von der Bekanntheit und dem Imagekapital der bereits gut eingeführten Marke. Voraussetzungen für einen erfolgreichen Imagetransfer sind:
a) möglichst gleiche Zielgruppe
b) sachlicher Zusammenhang zwischen den Produkten
c) ähnliches Imageprofil der Produkte
Bezeichnet den Eindruck, den ein Werbemittel auf den Betrachter ausübt.
Testverfahren zur Feststellung, an welche Anzeige sich die Testpersonen innerhalb einer Zeitschrift ungestützt erinnern können.
Impressum ist ein Erscheinungsvermerk. Es enthält Angaben über Verleger, Drucker etc.
Ungeplante Käufe, die aus einer plötzlichen Beeinflussung, Laune oder Idee (impulsiv) getätigt werden.
Ein Incentive soll einen gezielten Anreiz geben, etwas zu tun oder zu unterlassen.
Bei diesen Anreizen handelt es sich um Prämien oder Sachpreise, die für die Erreichung eines bestimmten Zieles ausgelobt werden. Ein besonders beliebtes Beispiel sind hier Incentive-Reisen in Verbindung mit Aussendienst- oder Verkaufswettbewerben.
Incentives können natürlich sowohl innerhalb wie ausserhalb des Betriebes vergeben werden. Ausserhalb bedeutet hier beispielsweise, dass das Incentive nicht an eigene Mitarbeiter ausgelobt wird, sondern der Hersteller stellt es einer Handelskette zur Verfügung, wenn ein bestimmtes Absatzziel erreicht wurde.
Incentives werden auch im Bereich der Personalführung und Mitarbeitermotivation eingesetzt, z. B. der Zutritt zum firmeneigenen Sportgelände oder ein Firmenparkplatz. Diese Incentives dienen dann dazu, die Mitarbeiter an den Betrieb zu binden und/ oder die Mitarbeitergemeinschaft zu stärken.
Ein Inch oder Zoll ist in den USA eine Längeneinheit und entspricht 2,54 cm.
International Commercial Terms
Sie sind das offizielle Regelwerk der International Chamber of Commerce (ICC), Paris, zur Auslegung von Handelsklauseln, erleichtern die Durchführung des internationalen Handelns.
Hierbei handelt es sich um normierte, internationale Lieferbedingungen, die den Gefahrenübergang und die Verteilung der Kosten im internationalen Handel regeln sollen.
Im Zuge der Globalisierung kommt es im Rahmen der Geschäftsausübung immer öfter zu internationalen Kontakten, so dass hier Bedarf an einer einheitlichen Regelung besteht.
Verschmelzung der Begriffe Information und Commercial. Dabei handelt es sich um längere Werbespots (ca. zwei bis sieben Minuten), die ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt/Dienstleistung schwerpunktmässig auf informative Weise präsentieren. Es ist also eine Verbindung, die die Seriosität von Informationssendungen auf das Medium der Werbung übertragen soll, um den Kunden gerade bei heiklen Produkten/Dienstleistungen (Finanzen, Pharmaprodukte, etc.) von der Vertrauens- und Glaubwürdigkeit des Produktes/der Dienstleistung zu überzeugen.
Unter Information versteht man in allgemeinster Form zweckorientiertes Wissen. Es sind Nachrichten, die für den Empfänger bisher neu und unbekannt sind. Ihr Auftreten bedeutet dabei immer einen Zuwachs an entscheidungsrelevantem Wissen. Das Hauptziel der Marktforschung besteht in der Gewinnung von Informationen.
Jeden Tag müssen sich die Konsumenten mit Tausenden von Informationen herumschlagen. Dies führt dazu, dass nicht alle Informationen aufgenommen werden.
Teilweise geschieht dieses Filtern unbewusst. Teilweise bündelt der Informationsempfänger diese Informationen aber auch oder filtert bewusst Schlüsselinformationen (Informations-Chunk) aus dem Informationsgewirr heraus. Bei diesen Schlüsselinformationen handelt es sich um Informationen, die der Empfänger als besonders wichtig einstuft, die für ihn andere Informationen ersetzen oder eben bündeln können.
Aufgabe des Marketings ist es, die relevanten Schlüsselinformationen zu liefern, damit der Konsument die gewünschten Informationen speichert und später in Konsum umsetzt.
Kombination zwischen Information und Entertainment
Die Initiale ist ein Gestaltungselement für Texte eines Absatzes, wo der Anfangsbuchstabe des ersten Wortes besonders hervorgehoben wird. Genauso wie die Mönche im Mittelalter die Anfangsbuchstaben zu Schmuckzwecken kunstvoll verziert haben, nutzen wir heute ebenfalls Initialbuchstaben als Schmuckelement. Ein Initial erstreckt sich grössenmässig oft über mehrere Zeilen und hat eine mehrfach grössere Breite gegenüber der Zeichen des restlichen Absatzes.
Tintenstrahldrucker
Bei einer Innovation handelt es sich grundsätzlich um etwas Neues, bisher nie da Gewesenes. Wird lediglich ein bestehendes Produkt verbessert, handelt es sich eben um eine Verbesserung und keine Innovation.
Für das Marketing ergibt sich das Problem, dass es hier mit völlig neuen Produkten an den Markt gehen muss, bei denen die Akzeptanz durch die Verbraucher schwer vorhersehbar ist.
Die Notwendigkeit für Marketingmassnahmen lässt sich in einer Vierfelder-Matrix abbilden:
Feld links oben:
hier ist das Produkt bereits beiden Partnern bekannt. Also entfällt logischerweise auch das Innovations-Marketing

Feld rechts oben:
hier weiss der Verbraucher, das innovative Produkte möglich sind. Soll er nicht zur Konkurrenz abwandern, wird es die vordringlichste Aufgabe des Unternehmens sein, mit der Konkurrenz gleichzuziehen. Das Bekanntmachen des Produktes beim Kunden entfällt.

Feld links unten:
hier hat der Hersteller ein neues Produkt entwickelt. Nun ist es an ihm, Akzeptanz beim Verbraucher aufzubauen.

Feld rechts unten:
hier hat der Hersteller vor dem Kunden von den neuesten Entwicklungen seiner Konkurrenten erfahren, muss versuchen gleichzuziehen und Akzeptanz für das Produkt beim Verbraucher schaffen. Hier findet die aufwendigste Arbeit statt, da die Innovation vielleicht gar nicht vom Kunden gewünscht wird.
(vergl. auch Meffert «Lexikon der aktuellen Marketing-Begriffe», hier werden auch die Auswirkungen auf alle Bereiche der Marketing-Entscheidungen, wie beispielsweise die Distributionspolitik, angesprochen; gleichzeitig findet sich dort auch eine Übersicht über diverse Strategien: Pionier-Strategie, früher Folger, später Folger.)