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Wirtschaftsprozess auf Basis elektronischer Technologien.
Über Online-Systeme getätigte Käufe und Verkäufe.
Oberbegriff für alle Arten des Vertriebes von Waren und Dienstleistung unter Zuhilfenahme von elektronischen Medien. Eine gleichzeitige Anwesenheit der beteiligten Partner an einem Ort ist nicht mehr erforderlich.
Neben der gebräuchlichsten Form, die Waren via Internet anzubieten, können die Waren aber auch mittels elektronischer Kataloge oder Multimedia-CDs vertrieben werden. Die letztgenannten Möglichkeiten bieten heute regelmässig einen Direktanschluss an die Homepage des Herstellers, sei es durch eingearbeitete Links oder selbststartende Übertragungsprogramme.
Für die Übermittlung der Waren werden jedoch weiterhin die konventionellen Distributionswege (Versand) in Anspruch genommen. Allerdings gilt dies nicht für Download-Angebote auf dem Softwaresektor oder gar ASP-Anwendungen, bei denen die Software (die Dienstleistung) gemietet wird.
Efficient Consumer Response
Verbesserung der Wertschöpfungskette durch enge Kooperation zwischen Handel und Industrie, um den Verbraucher effektiver zu erreichen und gleichzeitig Reibungsverluste zu vermeiden sowie Kostenpotenziale auszuschöpfen.
Die Abkürzung eCRM bedeutet ein durch Online-Services (sogenannte E-Services) unterstütztes CRM (Customer Relationship Management) und Kundendienst. Die Unterstützung und Betreuung der Kunden erfolgt in diesem Zusammenhang auf der Unternehmenswebseite u.a. mit Hilfe von FAQ (Frequently Asked Questions), Rubriken mit technischen Tipps und Hinweisen, Email-Service, Live Chats bzw. Online Self-Service Datenbanken, in denen der Kunde selbst die Antwort für ein bestimmtes Problem suchen und nachschlagen kann.
eCRM ist für Unternehmen relativ kostengünstig durchzuführen. Jedoch sollte die Benutzerfreundlichkeit gewährleistet sein, die Konzepte gründlich und sorgfältig geplant bzw. die Informationsressourcen sorgfältig gepflegt werden.
Im ECSI-Modell (ECSI = European Customer Satisfaction Index) sind das Image des Unternehmens, die Kundenerwartungen, die Qualität des Leistungsangebotes und der von den Kunden wahrgenommene Nutzen enthalten, die als interdependente Faktoren die Kundenzufriedenheit und die Kundenbindung beeinflussen. Diese sechs sog. Strukturvariablen werden mehrdimensional anhand von Indikatorvariablen gemessen (z. B. Kundenzufriedenheit mit Hilfe von «Gesamtzufriedenheit», «Erfüllung der Kundenerwartungen» oder «Vergleich des Anbieters mit einem Idealanbieter»).
Mit Hilfe der Kausalanalyse wird die Stärke der Beziehungen zwischen den Variablen des Modells bestimmt. Zusammenhänge zwischen Struktur- und Indikatorvariablen werden durch Messparameter ermittelt, welche zur Bildung von Indizes (u. a. Zufriedenheitsindex, Qualitätsindex) verwendet werden. (Vgl. Manfred Bruhn, «Qualitätsmanagement für Dienstleistungen», 5. Auflage, Springer)
Electronic Data Interchange
Austausch von Informationen zwischen Handelspartnern mittels elektronischer Datenübertragung.
Anzeige, die in ihrer Gestaltung wie ein redaktioneller Beitrag wirkt.
Zwar sind Anzeigen als solche auch zu kennzeichnen. Wählt man jedoch diese Form, eine Anzeige zu präsentieren, fällt das Wörtchen «Anzeige» über dieser eigentlich kaum auf.
Besonders geschickt ist es, diese Anzeigen in einem Special-Interest-Umfeld zu platzieren. Hier bietet sich eine nebenstehende Reportage zu dem Thema des Produkts an, oder Themen-Zeitschriften.
www.efqm.org
Abkürzung für European Foundation of Quality Management. Die EFQM ist eine gemeinnützige Organisation mit mehr als 800 europäischen Mitgliedsunternehmen.
Vision der EFQM ist die herausragende Positionierung europäischer Organisationen im globalen Wettbewerb, indem ihnen eine umfassende Managementmethode an die Hand gegeben wird, mit der sie Excellence, nachhaltige Spitzenleistungen auf allen Managementebenen, erreichen können. (Total Quality Management).
Die EFQM hat das EFQM-Modell für Excellence, ein aus neun Kriterien bestehendes Managementmodell, entwickelt, um den Reifegrad einer Organisation auf dem Weg zu Excellence und ihre Verbesserungspotenziale festzustellen und ihren kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu begleiten.
Einstellungen sind innere mentale Haltungen, die aus Gefühlen, Emotionen oder Meinungen als Reaktion auf äussere Situationen entstehen. Sie beeinflussen das Verhalten von Personen. Deshalb ist es wichtig, diese zu messen, zu untersuchen bzw. zu analysieren. Die Einstellungsmessung dient dazu, die Meinung der Konsumenten, Kunden, Mitarbeiter und der Allgemeinheit herauszufinden.
Als Eisbrecherfrage bezeichnet man eine Frage, die zu Beginn des Interviews gestellt wird. Sie sollte so formuliert sein, dass sie das Interesse des Befragten weckt und ein angenehmes Gesprächsklima schafft. D. h. sie dient dem allgemeinen «Warmlaufen», bevor das eigentliche Gespräch beginnt.
Die Einführungsphase bezeichnet eine Frühphase des Produktlebenszyklus. (Nachfolgende Phasen sind Wachstumsphase, Reifephase, Sättigungsphase und Abschwung (Degenrationsphase).
Besonders auffällig ist hier, dass in dieser Einführungsphase nur geringe oder meistens sogar nur negative Deckungsbeiträge generiert werden können.
Das Umsatzwachstum ist zunächst noch gering, da sich das Produkt seinen Platz am Markt erst schaffen muss. (Mit steigender Akzeptanz lässt sich dann auch der Umsatz steigern.) Dafür sind in dieser Phase jedoch grosse Aufwendungen für Marketing und Vertrieb notwendig.
Werbung, die der Einführung eines neuen Angebotes dient.
Prozentualer Anteil von Personen oder Haushalten, die eine bestimmte Hörfunk- oder Fernsehsendung gehört oder gesehen haben. Die Einschaltquote kann z. B. von der GfK, die ca. 5.600 ausgewählte Haushalte erfasst, festgestellt werden.
Wichtig für die Kundengewinnung ist die Einstellung der Menschen gegenüber dem Produkt.
Diese Einstellungen haben ihre Ursachen in vielen Faktoren. Umwelt, Einkommen, Bildung und soziale Umgebung üben hier ihren Einfluss aus.
Einstellungen können sich im Laufe eines Lebens durch den immerwährenden Lernprozess des menschlichen Individuums weiterentwickeln und ändern.
«Einstellung ist ein generelles / allgemeines und länger anhaltendes positives oder negatives Gefühl gegenüber einer Person, Objekt oder Thema.» (Petty & Cacioppo, 1981)
Eingebettete Systeme
Hierbei handelt es sich um Geräte, die über eine integrierte Internetfunktion verfügen. Neben Handys, Handhelds, Autos und Spielzeugen kann dies auch bei «normalen» Haushaltsgeräten wie Kühlschränken, Mikrowellen oder Waschmaschinen der Fall sein. Diese Geräte lassen sich dann von überall auf der Welt steuern.
Gleichzeitig können die Geräte untereinander kommunizieren. So können Kühlschränke Fehlbestände durch Bestellungen ausgleichen, Heizungsanlagen können durch einen entsprechenden Befehl auf besondere Temperaturwünsche reagieren.
Künstlich geschaffenes Wort aus den Bestandteilen Emotion (Gefühl) und Icon (Zeichen).
Mittels dieser «Gefühlszeichen» möchte der Schreiber in eMails oder Chat-Beiträgen, denn dort werden die Emoticons überwiegend eingesetzt, sein Gefühl herüberbringen.
Eines der wichtigsten und bekanntesten Emoticons ist der Smiley, der unsere gute Laune zum Ausdruck bringen soll. Es gibt aber auch solche, die Erstaunen, Ärger oder Wut symbolisieren.
:-) ;-) :-O :-> ?:-( |:-) :-]
Emotionen bewirken viel im Marketing und sind daher fester Bestandteil des überwiegenden Teils aller Werbebotschaften.
Durch den Appell der Werbebotschaft an einen bestimmten emotionalen Reiz, kann der Verbraucher das beworbene Produkt später mit dem kommunizierten Gefühl assoziieren. Spricht es ihn an, wird er das Produkt kaufen.
Gängige Emotionen sind Bedürfnisse nach Sicherheit (Volvo, Versicherungen), Coolness (Ray-Ban-Brillen) oder Prestige (BMW, Mercedes, Porsche, Jaguar usw.).
Die am häufigsten verwendete emotionelle Komponente dürfte jedoch die Erotik sein. Egal, ob Dessous, Joghurt oder feuchtes Toilettenpapier verkauft werden soll, wirkt ein Stück nackte Haut immer wieder anziehend auf die Blicke der Betrachter.
Durch das Beladen des Produktes mit bestimmten Emotionen wird der Konsum dieses Gutes zu einer Belohnung für den Verbraucher. Man gönnt sich ja sonst nicht.